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Togo

Journalisten arbeiten in Togo in einem Klima von Einschüchterung und Gewalt. Die Meinungsvielfalt ist beträchtlich, aber viele Journalisten meiden Themen wie Korruption, die Rolle des Militärs und Fragen der nationalen Sicherheit. Die staatliche Medienaufsicht HAAC zensiert unbotmäßige Medien, in dem sie die Lizenz entzieht oder bestimmte Sendungen verbietet. Auch wer über Menschenrechtsverletzungen berichtet, muss mit Gerichtsverfahren und Einschüchterungen bis hin zu tätlichen Angriffen rechnen; solche Gewalt wird selten bestraft. Auch kommt es vor, dass die Polizei gewaltsam gegen Journalisten vorgeht, die über Demonstrationen berichten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 71 von 180
Eine Flagge mit grünen und gelben Streifen sowie einem weißen Stern auf rotem Grund.
Togo02.04.2021

#FreeThemAll: Ferdinand Ayité

In Togo darf das Investigativmagazin „L’Alternative“ vorerst nicht mehr erscheinen. Diese bereits 2020 von der Medienaufsicht des Landes gefällte Entscheidung wurde nun auch von dem Surpreme Court des Landes bestätigt.

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Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Ein Teil des Containerhafens der togolesischen Hauptstadt Lomé
Togo23.09.2020

#FreeThemAll: Ferdinand Ayité

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Togo dazu aufgefordert, ihre Vorwürfe gegen den Journalisten Ferdinand Ayité zurückzuziehen. Ayité, der als Redakteur für das Investigativmagazin L’Alternative arbeitet, soll sich in der togolesischen Hauptstadt wegen „Diffamierung und Rufmord“ vor Gericht verantworten.

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