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Togo

Journalisten arbeiten in Togo in einem Klima von Einschüchterung und Gewalt. Die Meinungsvielfalt ist beträchtlich, aber viele Journalisten meiden Themen wie Korruption, die Rolle des Militärs und Fragen der nationalen Sicherheit. Die staatliche Medienaufsicht HAAC zensiert unbotmäßige Medien, in dem sie die Lizenz entzieht oder bestimmte Sendungen verbietet. Auch wer über Menschenrechtsverletzungen berichtet, muss mit Gerichtsverfahren und Einschüchterungen bis hin zu tätlichen Angriffen rechnen; solche Gewalt wird selten bestraft. Auch kommt es vor, dass die Polizei gewaltsam gegen Journalisten vorgeht, die über Demonstrationen berichten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 71 von 180
Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Ein Teil des Containerhafens der togolesischen Hauptstadt Lomé
Togo23.09.2020

#FreeThemAll: Ferdinand Ayité

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden in Togo dazu aufgefordert, ihre Vorwürfe gegen den Journalisten Ferdinand Ayité zurückzuziehen. Ayité, der als Redakteur für das Investigativmagazin L’Alternative arbeitet, soll sich in der togolesischen Hauptstadt wegen „Diffamierung und Rufmord“ vor Gericht verantworten.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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