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Bhutan

Als eins der letzten Länder der Welt führte Bhutan vor 20 Jahren Fernsehen und Internet ein. Heute spielen vor allem das Radio, soziale Netzwerke und Blogs eine große Rolle in der Verbreitung von Nachrichten. Die wichtigste Zeitung Kuensel gehört dem Staat, und eine redaktionelle Unabhängigkeit des staatlichen Bhutan Broadcasting Service ist nicht gesetzlich garantiert. Dennoch entwickelt sich ein Medienpluralismus im Land, wie die ausgewogene Berichterstattung vor den Parlamentswahlen 2018 gezeigt hat. Es gibt zwar private Medien, diese stehen jedoch vor allem aufgrund unzureichender staatlicher Werbung unter wirtschaftlichem Druck. Auch aufgrund von Verleumdungsklagen und eines umstrittenen Gesetzes für nationale Sicherheit zensieren sich viele Medienschaffende bei heiklen Themen selbst.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 80 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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