Alle Meldungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Fünf Jahre nach Charlie Hebdo 07.01.2020

Schutz vor religiös motivierten Angriffen

Fünf Jahre nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 fordert Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit zwei Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen Regierungen sowie internationale Organisationen weltweit auf, Journalistinnen und Journalisten gegen Angriffe aufgrund von religiöser Intoleranz zu schützen.

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Bundesverfassungsgericht
Deutschland 07.01.2020

BVerfG verhandelt über BND-Gesetz

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt ab dem 14.01. darüber, ob die Überwachung des weltweiten Internetverkehrs durch den BND verfassungsmäßig ist. Anlass dafür ist die Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz der Gesellschaft für Freiheitsrechte und fünf Medienorganisationen, darunter Reporter ohne Grenzen.

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Algorithmen
Journalism Trust Initiative 30.12.2019

Standard für Journalismus vorgelegt

Die Europäische Normungsorganisation CEN hat einen Standard für Journalismus veröffentlicht. Medien, Websites und Blogs können ihn nun als Maßstab nutzen, um die Unabhängigkeit ihrer Arbeit zu bewerten, zu verbessern und transparent zu machen. Das Dokument ist ein Ergebnis der von Reporter ohne Grenzen angestoßenen Journalism Trust Initiative.

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Überwachungssoftware 28.12.2019

Weitere Beweise gegen FinFisher vorgelegt

Der Chaos Computer Club legt weitere Beweise vor, dass deutsche Überwachungssoftware von FinFisher seit Jahren weltweit im Umlauf ist. Mit solchen Spähtrojanern können Journalistinnen und Journalisten digital durchleuchtet werden, was gravierende Folgen für ihre Sicherheit haben kann.

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Hatice Cengiz mit ROG-Geschäftsführer Christian Mihr
Saudi-Arabien / Deutschland 20.12.2019

Hatice Cengiz zu politischen Gesprächen in Berlin

Die Verlobte des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi, Hatice Cengiz, hat diese Woche wichtige deutsche Politikerinnen und Politiker aus erster Hand über den Stand der Ermittlungen informiert. Sie erinnerte zudem daran, dass es keine Normalität im Umgang mit Saudi-Arabien geben darf, solange das Königreich eine umfassende Aufklärung des Verbrechens behindert.

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Geheim Stempel
Deutschland 11.12.2019

Urheberrecht nicht zur Zensur missbrauchen

Reporter ohne Grenzen und vier weitere zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die Bundesregierung in einem offenen Brief auf, den Missbrauch des Urheberechts zur Geheimhaltung amtlicher Dokumente abzustellen. Anlass ist eine Klage der Bundesregierung gegen die Veröffentlichung eines Gutachtens zu Krebsrisiken des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat.

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Eine kaputte Kamera.
Nothilfearbeit und Stipendien 03.12.2019

Rückblick: Journalisten unter Druck

ROG blickt zurück: zum einen auf ein Jahr Berliner Stipendienprogramm zur Stärkung von Journalist*innen im Digitalen Raum, zum anderen auf zehn Jahre Nothilfereferat der deutschen Sektion – beides Maßnahmen, um Journalistinnen und Journalisten zu unterstützen. Am Mittwoch (04.12.) findet dazu eine Konferenz in der Werkstatt der Kulturen in Berlin statt.

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Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
Bundesverfassungsgericht 03.12.2019

Verhandlung über Klage zum BND-Gesetz

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im Januar 2020 über das BND-Gesetz. Damit rückt ein Grundsatzurteil über die Befugnisse des Geheimdienstes bei der Datenüberwachung näher. Anlass ist die Verfassungsbeschwerde von Reporter ohne Grenzen, der Gesellschaft für Freiheitsrechte und weiteren Bündnispartnern.

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Lupe mit Logos von Suchmaschinen
Recht auf Vergessenwerden 27.11.2019

Verfassungsgericht betont Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen begrüßt, dass das Bundesverfassungsgericht den Rang der Pressefreiheit bei der Anwendung des Rechts auf Vergessenwerden gestärkt hat. „Das ist eine lange überfällige Klarstellung, dass der Schutz des Persönlichkeitsrechts nicht grundsätzlich schwerer wiegt als das Grundrecht auf Pressefreiheit“, sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Demonstration der NPD-Nachwuchsorganisation in Chemnitz im Juni 2019
Aufruf zum Gegenprotest 15.11.2019

Einschüchterung durch NPD nicht hinnehmen

Reporter ohne Grenzen unterstützt den Aufruf zum Protest gegen eine Demonstration der NPD in Hannover. Die rechtsextreme Partei will gegen drei Journalisten mobilisieren, die seit Jahren über die rechte Szene recherchieren und berichten.

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