Alle Meldungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Mobilfunkmast
Pressefreiheit in der Corona-Krise 25.03.2020

Kritik an Daten-Tracking gegen Corona

Zahlreiche Staaten haben als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie das Tracking von Mobilfunkdaten und die individuelle Überwachung von Patienten eingeführt. Reporter ohne Grenzen fordert die Regierungen auf, den Schutz journalistischer Quellen nicht zu gefährden und sicherzustellen, dass Maßnahmen verhältnismäßig und vorübergehend bleiben.

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Pressefreiheit in der Corona-Krise 25.03.2020

RSF startet Themenseite zur Pandemie

Die Covid-19-Pandemie hat weltweit Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Viele Länder reagieren mit Zensur, Desinformation und Repressalien gegen unabhängig berichtende Medienschaffende, sammeln flächendeckend digitale Daten oder bestrafen die Verbreitung "falscher" Nachrichten. RSF bündelt diese Entwicklungen jetzt auf einer Themenseite.

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Afgan Muchtarli bei seiner Ankunft am Flughafen Berlin-Schönefeld
Aserbaidschan/Deutschland 17.03.2020

Willkürlich inhaftierter Journalist kommt frei

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert, dass Aserbaidschan den seit 2017 inhaftierten Journalisten Afgan Muchtarli freigelassen und nach Deutschland ausreisen lassen hat. Muchtarli war aus seinem Exil in Georgien nach Aserbaidschan entführt und dort Anfang 2018 zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden.

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Feinde des Internets 11.03.2020

Trolle und Firmen im Dienst repressiver Regime

Zum Welttag gegen Internetzensur veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine Liste der 20 größten Feinde des Internets. Sie umfasst Behörden, Unternehmen und informelle Netzwerke, die Journalistinnen und Journalisten mit Hilfe digitaler Technologien einschüchtern, bedrohen, überwachen oder zensieren.

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Ein Polizeifahrzeug steht vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.
Urteil zu linksunten.indymedia.org 30.01.2020

Verpasste Gelegenheit für die Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen bedauert die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, das Verbot der Internetplattform linksunten.indymedia.org aus formalen Gründen zu bestätigen. „Das Gericht hat eine gute Gelegenheit verstreichen lassen, den hohen Stellenwert der Pressefreiheit zu verdeutlichen“, sagte Vorstandssprecher Rediske.

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Fünf Jahre nach Charlie Hebdo 07.01.2020

Schutz vor religiös motivierten Angriffen

Fünf Jahre nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 fordert Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit zwei Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen Regierungen sowie internationale Organisationen weltweit auf, Journalistinnen und Journalisten gegen Angriffe aufgrund von religiöser Intoleranz zu schützen.

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Bundesverfassungsgericht
Deutschland 07.01.2020

BVerfG verhandelt über BND-Gesetz

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt ab dem 14.01. darüber, ob die Überwachung des weltweiten Internetverkehrs durch den BND verfassungsmäßig ist. Anlass dafür ist die Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz der Gesellschaft für Freiheitsrechte und fünf Medienorganisationen, darunter Reporter ohne Grenzen.

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Algorithmen
Journalism Trust Initiative 30.12.2019

Standard für Journalismus vorgelegt

Die Europäische Normungsorganisation CEN hat einen Standard für Journalismus veröffentlicht. Medien, Websites und Blogs können ihn nun als Maßstab nutzen, um die Unabhängigkeit ihrer Arbeit zu bewerten, zu verbessern und transparent zu machen. Das Dokument ist ein Ergebnis der von Reporter ohne Grenzen angestoßenen Journalism Trust Initiative.

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Überwachungssoftware 28.12.2019

Weitere Beweise gegen FinFisher vorgelegt

Der Chaos Computer Club legt weitere Beweise vor, dass deutsche Überwachungssoftware von FinFisher seit Jahren weltweit im Umlauf ist. Mit solchen Spähtrojanern können Journalistinnen und Journalisten digital durchleuchtet werden, was gravierende Folgen für ihre Sicherheit haben kann.

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Hatice Cengiz mit ROG-Geschäftsführer Christian Mihr
Saudi-Arabien / Deutschland 20.12.2019

Hatice Cengiz zu politischen Gesprächen in Berlin

Die Verlobte des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi, Hatice Cengiz, hat diese Woche wichtige deutsche Politikerinnen und Politiker aus erster Hand über den Stand der Ermittlungen informiert. Sie erinnerte zudem daran, dass es keine Normalität im Umgang mit Saudi-Arabien geben darf, solange das Königreich eine umfassende Aufklärung des Verbrechens behindert.

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