Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Deutschland 30.01.2018

Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz

Reporter ohne Grenzen hat gemeinsam mit fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz eingereicht. Damit wehren sich internationale Journalisten gegen Überwachungsbefugnisse des deutschen Auslandsgeheimdienstes. Die Kläger sind überwiegend investigative Journalisten.

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Deutschland 14.12.2017

Wegweisendes Urteil gegen den BND

Der BND darf ab sofort keine Verbindungsdaten aus Telefongesprächen von Reporter ohne Grenzen in seinem Metadaten-Analysesystem „VerAS“ speichern. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gab einer Klage der Organisation statt. Mit dem Urteil werden dem BND zum ersten Mal seit Jahrzehnten bei der Metadatensammlung Schranken gesetzt.

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Deutschland 01.12.2017

Klage gegen BND-Massenüberwachung

Reporter ohne Grenzen zieht gegen die Massenüberwachung des Bundesnachrichtendienstes vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. ROG wirft dem BND vor, im Zuge seiner strategischen Fernmeldeüberwachung den E-Mail-Verkehr der Organisation mit ausländischen Partnern und Journalisten ausgespäht zu haben.

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Deutschland 03.11.2017

ROG reicht „Schattenbericht“ ein

Reporter ohne Grenzen hat für die regelmäßige Überprüfung der Menschenrechtslage in Deutschland durch den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Mai 2018 erstmals einen eigenen „Schattenbericht“ vorgelegt. In dem Prüfverfahren, dem sogenannten Universal Periodic Review (UPR), können auch Nichtregierungsorganisationen Stellung beziehen.

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Deutschland 30.10.2017

Appell: Vorratsdatenspeicherung abschaffen!

Reporter ohne Grenzen fordert die Vorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf, sich in den Sondierungsgesprächen und möglichen Koalitionsverhandlungen für eine Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung einzusetzen. ROG ist Mit-Unterzeichner eines offenen Briefes, den insgesamt 21 Organisationen unterzeichnet haben.

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In eigener Sache 27.09.2017

Neues Vorstandssprecher-Team gewählt

Die stern-Autorin Katja Gloger ist zur neuen Co-Vorstandssprecherin von Reporter ohne Grenzen gewählt worden, als Sprecher wiedergewählt wurde Michael Rediske. Als Beisitzer bestätigte die Mitgliederversammlung bei Gemma Pörzgen und Matthias Spielkamp. Neu im Vorstand ist der taz-Redakteur Martin Kaul.

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Deutschland 12.09.2017

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl

Wie positionieren sich die politischen Parteien in Deutschland zum Schutz von Journalisten vor digitaler Überwachung, zur Weiterentwicklung des Informationsfreiheitsgesetzes oder zum Umgang mit repressiven Regierungen? Zur Bundestagswahl hat Reporter ohne Grenzen den Parteien Wahlprüfsteine vorgelegt.

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G20-Gipfel 30.08.2017

BKA-Datensammlung aufklären und abstellen

Reporter ohne Grenzen ist empört, dass das BKA offenkundig in großem Umfang und teils auf fragwürdiger Rechtsgrundlage Daten über vermeintliche Straftäter speichert. "Die Bundesregierung sollte jetzt schnell erklären, in welchem Ausmaß auch Journalisten davon betroffen sind und wie sie diese Praxis abstellen will", sagte Vorstandssprecher Michael Rediske.

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Deutschland 28.08.2017

Rechtsstaatlich fragwürdiges Verbot

Reporter ohne Grenzen kritisiert das Vorgehen des Bundesinnenministeriums beim Verbot der linken Website linksunten.indymedia.org als rechtsstaatlich gefährliche Entwicklung. "International ist das ein bedenkliches Signal und liefert repressiven Regimen in aller Welt einen Vorwand, es den deutschen Behörden gleichzutun", sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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