Alle Meldungen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Deutschland 21.08.2018

Polizei behindert Journalisten auf Demo

Reporter ohne Grenzen kritisiert das Vorgehen der sächsischen Polizei gegen ein Kamerateam des ZDF und die anschließenden Äußerungen des sächsischen Ministerpräsidenten aufs Schärfste. Wie der Journalist Arndt Ginzel auf Twitter berichtet, wurde sein Kamerateam am Rande einer Pegida-Demonstration von Polizisten an der Arbeit gehindert.

mehr
Deutschland 27.07.2018

NetzDG führt offenbar zu Overblocking

Reporter ohne Grenzen geht angesichts neu veröffentlichter Zahlen von einem Overblocking legaler Inhalte bei Facebook und Google aus. Das NetzDG verpflichtet soziale Netzwerke unter Strafandrohung, illegale Inhalte rasch zu entfernen. Offensichtlich hat dieser Druck dazu geführt, dass die Unternehmen viele Inhalte gelöscht haben, die eigentlich legal sind.

mehr
Deutschland 05.07.2018

Solidarität mit Netzaktivisten

Reporter ohne Grenzen kritisiert das Vorgehen der bayerischen Strafverfolgungsbehörden gegen Netzaktivisten aufs Schärfste. Auf Betreiben der Generalstaatsanwaltschaft München haben Polizisten am 20. Juni die Räume des Vereins Zwiebelfreunde und die Wohnungen der Vorstandsmitglieder in mehreren deutschen Städten durchsucht.

mehr
Deutschland 20.06.2018

Großteil der Nothilfe für türkische Journalisten

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni 2018 zieht Reporter ohne Grenzen Deutschland Bilanz: Im Jahr 2017 hat das Nothilfe-Referat in 111 Fällen verfolgte Journalisten unterstützt und dafür insgesamt mehr als 49.000 Euro aufgewendet. Dabei sind es vor allem türkische Journalisten, die auf die Hilfe angewiesen sind.

mehr
Deutschland 17.05.2018

BND beendet illegale Datenverarbeitung

Der BND hat nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit Reporter ohne Grenzen erklärt, die illegale Analyse von Telefon-Verbindungsdaten zu beenden. „Der Erfolg zeigt, dass die Gesellschaft ihre Geheimdienste mit rechtlichen Werkzeugen kontrollieren kann und illegale Aktivitäten nicht dulden muss", sagt ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

mehr
Deutschland 04.05.2018

Per Mausklick aus der BND-Datenbank

Reporter ohne Grenzen hat ein Online-Tool vorgestellt, mit dem sich jeder gegen die Analyse seiner Telefon-Verbindungsdaten durch den Bundesnachrichtendienst juristisch wehren kann. Der „Bitte Nicht Durchleuchten-Generator“ ist die Folge eines wegweisenden Urteils des Bundesverwaltungsgerichts.

mehr
Deutschland 03.05.2018

UN-Anhörung: Kritik aufgreifen

Reporter ohne Grenzen appelliert an die Bundesregierung, bei der Befragung zur menschenrechtlichen Lage in Deutschland durch die UN-Staatengemeinschaft eigene Defizite beim Schutz der Pressefreiheit zu benennen und Kritik der Zivilgesellschaft aufzugreifen. Deutschland muss sich am 8. Mai in Genf den Fragen der übrigen UN-Mitglieder stellen.

mehr
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

mehr
Deutschland 30.01.2018

Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz

Reporter ohne Grenzen hat gemeinsam mit fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz eingereicht. Damit wehren sich internationale Journalisten gegen Überwachungsbefugnisse des deutschen Auslandsgeheimdienstes. Die Kläger sind überwiegend investigative Journalisten.

mehr
Deutschland 14.12.2017

Wegweisendes Urteil gegen den BND

Der BND darf ab sofort keine Verbindungsdaten aus Telefongesprächen von Reporter ohne Grenzen in seinem Metadaten-Analysesystem „VerAS“ speichern. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gab einer Klage der Organisation statt. Mit dem Urteil werden dem BND zum ersten Mal seit Jahrzehnten bei der Metadatensammlung Schranken gesetzt.

mehr