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Elfenbeinküste

Nach dem Bürgerkrieg in 2010 und 2011 hat sich die Situation für Journalisten in der Elfenbeinküste etwas verbessert. So traf die Regierung Vorbereitungen zur Zulassung privater Fernsehsender. Nach wie vor werden jedoch Journalisten bedroht, vom Geheimdienst verhört, willkürlich festgenommen oder für längere Zeit inhaftiert. Auch Razzien und Angriffe auf Redaktionen, Entführungen von Journalisten und Todesfälle unter ungeklärten Umständen kommen vor. Wiederholt wurden Zeitungen oder Journalisten mit mehrmonatigen Sperren belegt. Das Verschwinden eines französisch-kanadischen Journalisten 2004 wurde bislang nicht befriedigend untersucht.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 81 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2015

Appell an UN zu mehr Schutz für Journalisten

Zum Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten fordert Reporter ohne Grenzen die Vereinten Nationen auf, einen Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten einzusetzen. Dieser sollte direkt dem UN-Generalsekretär unterstehen und die Befugnis zu eigenständigen Untersuchungen von Gewalttaten an Journalisten haben.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Verschwunden seit 2004

In vielen Ländern werden Gewaltverbrechen an Journalisten nicht glaubwürdig verfolgt. Ein Beispiel ist der Fall von Guy-André Kieffer, von dem seit seiner Entführung jede Spur fehlt. Die Verdächtigen kommen allesamt aus dem Umfeld des damaligen ivorischen Präsident.

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