Elfenbeinküste | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Elfenbeinküste

Nach dem Bürgerkrieg in 2010 und 2011 hat sich die Situation für Journalisten in der Elfenbeinküste etwas verbessert. So traf die Regierung Vorbereitungen zur Zulassung privater Fernsehsender. Nach wie vor werden jedoch Journalisten bedroht, vom Geheimdienst verhört, willkürlich festgenommen oder für längere Zeit inhaftiert. Auch Razzien und Angriffe auf Redaktionen, Entführungen von Journalisten und Todesfälle unter ungeklärten Umständen kommen vor. Wiederholt wurden Zeitungen oder Journalisten mit mehrmonatigen Sperren belegt. Das Verschwinden eines französisch-kanadischen Journalisten 2004 wurde bislang nicht befriedigend untersucht.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 71 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Verschwunden seit 2004

In vielen Ländern werden Gewaltverbrechen an Journalisten nicht glaubwürdig verfolgt. Ein Beispiel ist der Fall von Guy-André Kieffer, von dem seit seiner Entführung jede Spur fehlt. Die Verdächtigen kommen allesamt aus dem Umfeld des damaligen ivorischen Präsident.

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