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Guinea

Wichtigstes Medium in Guinea ist das Radio. Seit 2006 sind auch private Rundfunksender zugelassen. Die privaten Zeitungen sind regierungskritisch. Mehrere nach dem Übergang zur Zivilregierung 2010 angestoßene Reformen für mehr Presse- und Informationsfreiheit wurden nicht umgesetzt. Journalisten arbeiten weiterhin in einem Klima von Unsicherheit und Gewalt: Sicherheitskräfte und Demonstranten greifen häufig Journalisten an, überfallen und plündern Redaktionen. Reporter werden verklagt oder verschleppt. Kommunikationsminister, Medienaufsicht und Lokalbehörden schließen willkürlich Radio- und Fernsehsender.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 108 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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Liberia / Guinea 23.09.2014

Ebola nicht zulasten der Pressefreiheit bekämpfen

Reporter ohne Grenzen fordert die Regierungen Liberias und Guineas auf, Ebola nicht zulasten der Pressefreiheit zu bekämpfen. In Liberia haben die Behörden gravierend in die Arbeit mehrerer Zeitungen eingegriffen. In Guinea lynchten Dorfbewohner drei Journalisten, die ein lokales Ebola-Aufklärungsteam begleiteten.

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