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Italien

Wegen Mordversuchen oder Drohungen der Mafia oder extremistischer Gruppen stehen in Italien etwa 20 Journalist*innen unter ständigem Polizeischutz. Immer wieder treffen etwa Brandanschläge und Wohnungseinbrüche investigative Journalist*innen. Vor allem in den Regionen Kampanien, Kalabrien, Apulien, Sizilien und Rom nimmt die Gewalt zu. 2019 entging ein Redakteur von campanianotizie.com knapp einem Mordanschlag einer lokalen Mafia-Familie. In Rom wurden Reporter*innen von Mitgliedern neofaschistischer Gruppen und der Fünf-Sterne-Bewegung verbal und körperlich angegriffen. Insgesamt sind italienische Politiker*innen gegenüber Journalist*innen zuletzt weniger aggressiv geworden. Einige jüngste Regierungsentscheidungen könnten aber die Pressefreiheit untergraben, etwa eine mögliche Reduzierung staatlicher Subventionen für die Medien.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 41 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2020 21.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Feinde des Internets 11.03.2020

Trolle und Firmen im Dienst repressiver Regime

Zum Welttag gegen Internetzensur veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine Liste der 20 größten Feinde des Internets. Sie umfasst Behörden, Unternehmen und informelle Netzwerke, die Journalistinnen und Journalisten mit Hilfe digitaler Technologien einschüchtern, bedrohen, überwachen oder zensieren.

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Gruppenbild von der Gründungsversammlung des Forums Information und Demokratie
Forum Information und Demokratie 13.11.2019

Antworten auf neue Herausforderungen finden

Elf zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt haben in Paris das Forum Information und Demokratie gegründet. Es soll Empfehlungen für Regulierung und Selbstregulierung erarbeiten, um das Recht auf Medienfreiheit angesichts neuartiger Bedrohungen im digitalen Zeitalter wirksam durchzusetzen.

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