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Seit der Nuklear-Katastrophe in Fukushima 2011 ist Japan auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen weit nach hinten gerückt. Vor allem freie Journalisten wurden in den vergangenen Jahren bei ihrer Arbeit behindert, wenn sie etwa zu dem havarierten Atomkraftwerk, der Betreibergesellschaft Tepco oder den Verbindungen von Atomlobby und japanischer Regierung recherchieren wollten. Ein 2013 beschlossenes Whistleblower-Gesetz bestraft die Verbreitung von geheimen Informationen mit bis zu zehn Jahren Haft. Die meisten Medien in Japan üben Selbstzensur, Kritik an der Regierung und am Kaiserhaus findet so gut wie nie statt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 67 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Themenbericht 30.11.2018

Journalisten im Visier organisierter Kriminalität

Kritische Berichterstattung über organisierte Kriminalität bringt Journalisten weltweit in Lebensgefahr. Seit Anfang 2017 wurden mehr als 30 Medienschaffende von Verbrecherorganisationen getötet. In einem ausführlichen Bericht hat Reporter ohne Grenzen die Bedrohungslage für Medienschaffende untersucht, die dem organisierten Verbrechen auf der Spur sind.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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