Komoren | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Länderportal

Komoren

Die politische Führung der Komoren betrachtet die staatlichen Medien als Sprachrohre der Regierung und duldet Kritik allenfalls von privaten Zeitungen oder Sendern. Festnahmen von Journalisten, Beschlagnahmungen von Zeitungen und Sendeverbote für elektronische Medien sind zwar seltener geworden, kommen aber weiterhin vor. In Einzelfällen werden Journalisten tagelang willkürlich festgehalten und misshandelt. Zu den Tabuthemen gehören staatliche Geldverschwendung und Korruption sowie Kritik an der Armee.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 75 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2020 21.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

mehr
Komoren 15.04.2020

#FreeThemAll: Andjouza Abouheir

Auf den Komoren droht der Journalistin Andjouza Abouheir wegen ihrer Berichterstattung über das Coronavirus ein Gerichtsverfahren. Aufgrund eines Artikels werfen die komorischen Behörden ihr vor, Falschinformationen zu verbreiten.

mehr
Flagge der Komoren
Komoren 13.02.2020

#FreeThemAll: Binti Mhadjou

Auf den Komoren geraten Journalisten und Medienschaffende seit Jahren immer wieder in das Visier der Behörden. Zwei Journalistinnen sind aufgrund einer Anordnung des Informationsministeriums vom öffentlichen Radio- und Fernsehsender ORTC entlassen worden.

mehr
Alle Meldungen