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Komoren

Die politische Führung der Komoren betrachtet die staatlichen Medien als Sprachrohre der Regierung und duldet Kritik allenfalls von privaten Zeitungen oder Sendern. Festnahmen von Journalisten, Beschlagnahmungen von Zeitungen und Sendeverbote für elektronische Medien sind zwar seltener geworden, kommen aber weiterhin vor. In Einzelfällen werden Journalisten tagelang willkürlich festgehalten und misshandelt. Zu den Tabuthemen gehören staatliche Geldverschwendung und Korruption sowie Kritik an der Armee.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 56 von 180
Flagge der Komoren
Komoren 13.02.2020

#FreeThemAll: Binti Mhadjou

Auf den Komoren geraten Journalisten und Medienschaffende seit Jahren immer wieder in das Visier der Behörden. Zwei Journalistinnen sind aufgrund einer Anordnung des Informationsministeriums vom öffentlichen Radio- und Fernsehsender ORTC entlassen worden.

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Präsident der Komoren, Azali Assoumani
Komoren 04.02.2020

#FreeThemAll: Oubeidillah Mchangama

Am 11. Januar dieses Jahres wurde der Blogger Oubeidillah Mchangama auf den Komoren verhaftet. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme befand er sich laut verschiedener Medienberichte auf dem Weg zu einer politischen Kundgebung einer Oppositionspartei.

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Proteste auf den Komoren anlässlich der anstehenden Wahlen
Komoren 28.01.2020

#FreeThemAll: Ali Mbaé

Am 11. Januar dieses Jahres wurde der Journalist Ali Mbaé auf den Komoren verhaftet. Das Gericht sprach zwar keine Haftstrafe gegen den Journalisten aus, stellte ihn aber unter sogenannte richterliche Kontrolle: Er darf das Land nicht verlassen und keine sozialen Medien nutzen.

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