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Liberia

Die Pressefreiheit genießt in Liberia Verfassungsrang und wird von der Regierung weitgehend respektiert. Ruinöse Verleumdungsklagen wegen Berichten über Korruption begünstigen jedoch die Selbstzensur. Ein Reformversprechen von 2012, derartige Mediendelikte nicht mehr als Straftaten zu verfolgen, ist bislang nicht umgesetzt. Polizeigewalt gegen Journalisten ist selten geworden, kommt aber zumal in Perioden politischer Spannungen weiterhin vor. In Wahlkampfzeiten wurden mehrere oppositionelle Rundfunksender kurzzeitig geschlossen. 2010 gab sich Liberia als erstes Land Westafrikas ein Informationsfreiheitsgesetz.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 94 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Themenbericht 08.12.2015

Tödliche Gefahren für Umweltjournalisten

Seit 2010 wurden weltweit zehn Umweltjournalisten ermordet, acht davon in Südostasien und Indien. In vielen Ländern nehmen Repressalien, Drohungen und Gewalt gegen Reporter zu, die etwa über illegale Rodungen, Umweltverschmutzung oder die Folgen von illegalem Rohstoffabbau berichten.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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