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Liberia

Die Pressefreiheit genießt in Liberia Verfassungsrang und wird von der Regierung weitgehend respektiert. Ruinöse Verleumdungsklagen wegen Berichten über Korruption begünstigen jedoch die Selbstzensur. Ein Reformversprechen von 2012, derartige Mediendelikte nicht mehr als Straftaten zu verfolgen, ist bislang nicht umgesetzt. Polizeigewalt gegen Journalisten ist selten geworden, kommt aber zumal in Perioden politischer Spannungen weiterhin vor. In Wahlkampfzeiten wurden mehrere oppositionelle Rundfunksender kurzzeitig geschlossen. 2010 gab sich Liberia als erstes Land Westafrikas ein Informationsfreiheitsgesetz.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 95 von 180
Subsahara-Afrika04.12.2020

Einschränkungen der Pressefreiheit wegen Corona

Reporter ohne Grenzen und Cartooning for Peace haben die Verstöße gegen die Informations- und Pressefreiheit, die im Zuge der Covid-19-Pandemie in Subsahara-Afrika zugenommen haben, dokumentiert. Gewalt gegenüber Medienschaffenden, neue repressive Regierungsdekrete und mangelnde staatliche Subventionen treten verstärkt auf.

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Liberia06.08.2020

#FreeThemAll: Max M. Richards

In Liberia ist der Journalist Max M. Richards, der für den privaten Radiosender Hott FM arbeitet, angegriffen und kurzzeitig verhaftet worden. Richards kam zwar noch am selben Tag wieder frei, leidet seit der Attacke jedoch unter Kopf- und Ohrenschmerzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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