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Auch weit über ein Jahr nach dem Mord an der Investigativjournalistin Daphne Caruana Galizia bleiben die Hintergründe der Tat ungeklärt und Maltas Regierung verweigert sich einer unabhängigen Untersuchung. Die wenigen Journalist*innen im Land, die zu heiklen Themen wie Korruption recherchieren, werden bedroht und angefeindet. Die meisten Medien gehören politischen Parteien oder werden von ihnen indirekt kontrolliert. Zudem sind sie von den hohen Werbeetats der Regierung finanziell abhängig. Der staatliche Rundfunk berichtet so offen regierungsfreundlich, dass er wichtige Korruptionsfälle gar nicht erwähnt. Abschreckend hohe Verleumdungsstrafen gegen Journalist*innen sind häufig. Mehrere Regierungsmitglieder hielten noch lange nach dem Tod Galizias an Klagen gegen sie fest.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 77 von 180

Trauer auf Malta

Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017
Malta, Gedenkstätte für Daphne Caruana Galizia

© Katti Mieth, CC BY-ND

Malta, Republic Street Valletta, im November 2017

Alle Bilder der Reihe "Trauer auf Malta" hat uns freundlicherweise Katti Mieth unter der Creative Commons Lizenz CC BY-ND zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Fünf Jahre nach Charlie Hebdo 07.01.2020

Schutz vor religiös motivierten Angriffen

Fünf Jahre nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 fordert Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit zwei Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen Regierungen sowie internationale Organisationen weltweit auf, Journalistinnen und Journalisten gegen Angriffe aufgrund von religiöser Intoleranz zu schützen.

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Yorgen Fenech Ende November 2019 in Valetta
Malta / Frankreich 04.12.2019

Strafanzeige gegen drei Hauptverdächtige

Reporter ohne Grenzen und die Hinterbliebenen der in Malta ermordeten Journalistin Daphne Caruana Galizia haben in Frankreich gegen drei der mutmaßlichen Schlüsselfiguren in dem Mordfall Anzeige erstattet. Hintergrund sind neue Erkenntnisse über französischen Besitz eines der Hauptverdächtigen, dessen Gewinne womöglich für den Mord eingesetzt wurden.

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Premierminister Joseph Muscat
Malta 28.11.2019

Rücktritte sind nicht genug

Mehr als zwei Jahre nach dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia kommt endlich Bewegung in die Ermittlungen. Es gab mehrere Festnahmen, führende Politiker traten zurück. Rücktritte reichen allerdings nicht aus– alle Tatbeteiligten inklusive der Hintermänner müssen umgehend strafrechtlich verfolgt werden.

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