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Während des drei Jahrzehnte dauernden Bürgerkriegs wurden die Medien in Sri Lanka äußerst streng überwacht. Doch auch seit dem offiziellen Kriegsende 2009 werden Journalisten bedroht, ins Gefängnis gesperrt und umgebracht. Dutzende sind während der vergangenen Jahre aus Sri Lanka geflohen. Alle Medien, auch Nachrichtenportale im Internet, benötigen eine staatliche Lizenz. Viele harsche Gesetze aus der Bürgerkriegszeit bestehen noch heute und führen zur Selbstzensur der Journalisten. Als gefährlich gelten etwa Berichte über die Präsidentenfamilie oder über Kriegsverbrechen aus der Zeit des Bürgerkriegs.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 126 von 180
Gotabaya Rajapaksa
Sri Lanka 11.11.2019

Kandidaten müssen Pressefreiheit schützen

Vor den Präsidentenwahlen in Sri Lanka ruft Reporter ohne Grenzen die Kandidaten zu konkreten Zusagen für die Verteidigung der Pressefreiheit auf. Jüngster Anlass ist die Entlassung eines Radioredakteurs, der sich weigerte, einseitige Informationen zugunsten eines bestimmten Kandidaten zu veröffentlichen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Sri Lanka 25.10.2018

ROG stellt Media Ownership Monitor Sri Lanka vor

Einige wenige Medienbesitzer mit meist politischen Verbindungen vereinen in Sri Lanka einen Großteil der Leser-, Hörer- und Zuschaueranteile auf sich. Auch der eingeschränkte Zugang zu Informationen über die Besitzstrukturen und eine mangelhafte Regulierung bedrohen den Medienpluralismus im Land.

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