Tansania | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Tansania

In Tansania herrscht für Medienschaffende ein Klima der Angst. Seit dem Amtsantritt von Präsident John Magufuli 2015 wurden mehr als ein Dutzend Medien suspendiert und weitere mit dem Entzug staatlicher Werbegelder bedroht. Mehrere drakonische Gesetze beschneiden die Pressefreiheit massiv. Für Online-Medien und Blogs wurden exorbitante Gebühren eingeführt, um sich zu registrieren und akkreditieren zu lassen. Viele Journalist*innen reagieren mit Selbstzensur. Ende 2018 wurden zwei Vertreterinnen einer Nichtregierungsorganisation festgenommen und zur Ausreise gezwungen. Sie recherchierten unter anderem zum Fall des tansanischen Journalisten Azory Gwanda, der im November 2017 verschwand. Er hatte über die Morde an zwei lokalen Beamten berichtet.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 118 von 180
Daressalam, Tansania
Tansania 06.03.2020

#FreeThemAll: Erick Kabendera

Der Journalist Erick Kabendera ist seit dem 24. Februar wieder auf freiem Fuß. Das Gericht sprach ihn jedoch nicht in allen Anklagepunkten frei und verurteilte ihn wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von mehr als 100.000 Euro.

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Flagge Tansanias
Tansania 18.11.2019

#FreeThemAll: Erick Kabendera

Ein Gericht in Daressalam hat die Entscheidung über den Fall des Journalisten Erick Kabendera zum insgesamt siebten Mal vertagt. Damit bleibt Kabendera, der sich bereits seit mehr als drei Monaten im Gefängnis befindet, weiterhin in Untersuchungshaft.

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Polizist in Tansania
Tansania 12.10.2019

#FreeThemAll: Sebastian Atilio

In Tansania droht dem Journalisten Sebastian Atilio für das Versenden einer WhatsApp-Nachricht eine mehrjährige Haftstrafe. In der Nachricht hatte Atilio sich kritisch über die Landansprüche des Konzerns Unilever Tea Tanzania in Iringa geäußert.

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