Thailand | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Thailand

Der Militärputsch im Mai 2014 führte zu rigoroser Kontrolle der Arbeit von Journalisten. Schon zuvor waren Redaktionen in politische Auseinandersetzungen hinein gezogen und als Instrumente im politischen Kampf missbraucht worden. Nach dem Putsch mussten zahlreiche Radio- und Fernsehsender schließen. Das Internet wird zensiert: Wer in den sozialen Medien Informationen und Aktivitäten unterstützt, die sich gegen den Militärcoup richten, muss nun mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen. Mehrere Kommissionen überwachen die Berichterstattung von Zeitungen, Fernsehen, sozialen Netzwerken und ausländischen Publikationen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 136 von 180
Thailand 02.04.2020

Einschränkung der Informationsfreiheit

Reporter ohne Grenzen verurteilt einen in der vergangenen Woche in Thailand verabschiedeten Erlass. Dieser erlaubt es, jede Verbreitung einer laut Regierung "falschen" Information über das Corona-Virus mit bis zu fünf Jahren Gefängnis zu bestrafen. Die Regierung hebelt damit unter dem Vorwand der Eindämmung der Corona-Pandemie die Informationsfreiheit aus.

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Flagge Thailand
Thailand 11.01.2020

#FreeThemAll: Suchanee Cloitre

In Thailand ist die Journalistin Suchanee Cloitre wegen der vermeintlichen Diffamierung eines Agrarkonzerns zu einer Haftstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Das Verfahren gegen Cloitre war wegen eines Tweets eingeleitet worden, den sie im Jahr 2016 veröffentlicht hatte.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Länderbericht

Getroffen:
Medien als Zielscheibe der Gewalt

2010 legten Demonstranten über Wochen das Zentrum von Bangkok lahm. Bei den Protesten waren Journalisten nur ungenügend geschützt. Viele wurden verletzt, zwei Medienvertreter starben. Eine Bestandsaufnahme. 

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