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Der Militärputsch im Mai 2014 führte zu rigoroser Kontrolle der Arbeit von Journalisten. Schon zuvor waren Redaktionen in politische Auseinandersetzungen hinein gezogen und als Instrumente im politischen Kampf missbraucht worden. Nach dem Putsch mussten zahlreiche Radio- und Fernsehsender schließen. Das Internet wird zensiert: Wer in den sozialen Medien Informationen und Aktivitäten unterstützt, die sich gegen den Militärcoup richten, muss nun mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen. Mehrere Kommissionen überwachen die Berichterstattung von Zeitungen, Fernsehen, sozialen Netzwerken und ausländischen Publikationen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 136 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Thailand 22.03.2019

Kaum Pressefreiheit - auch vor der Wahl

Vor der Parlamentswahl am Sonntag ruft ROG die regierende Militärjunta dazu auf, Medien frei von Zensur arbeiten zu lassen. Unter Premierminister Prayut Chan-o-cha unterdrückt die Militärjunta jegliche Kritik an der Regierung. Medienschaffende, die sich nicht selbst zensieren, riskieren auf der Basis drakonischer Gesetze lange Haftstrafen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Länderbericht

Getroffen:
Medien als Zielscheibe der Gewalt

2010 legten Demonstranten über Wochen das Zentrum von Bangkok lahm. Bei den Protesten waren Journalisten nur ungenügend geschützt. Viele wurden verletzt, zwei Medienvertreter starben. Eine Bestandsaufnahme. 

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