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Türkei

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 153 von 180
Türkei 18.07.2007

Sechs Monate nach Mord an Hrant Dink: ROG fordert weitere Ermittlungen

Ein halbes Jahr nach dem Mord an dem türkisch-armenischen Journalisten und Herausgeber Hrant Dink fordert Reporter ohne Grenzen erneut die vollständige Aufklärung des Falles. „Wir appellieren an die Behörden, in alle Richtungen weiter zu ermitteln. Die nächste Anhörung am 1. Oktober ist eine Bewährungsprobe für das juristische System der Türkei.“

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Türkei 15.06.2007

Sohn von Hrant Dink angeklagt

Reporter ohne Grenzen verurteilt die Anklage vom 14. Juni gegen Arat Dink, neuer Herausgeber der armenisch-türkischen Zeitung „Agos“, und weitere drei Journalisten der Zeitung wegen „Beleidigung des Türkentums“. Arat Dink ist der Sohn und Nachfolger des ermordeten Hrant Dink. Hrant Dink wurde am 19. Januar dieses Jahres vor dem Gebäude von „Agos“ erschossen.

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Türkei 06.02.2007

Türkische Regierung muss bedrohte Journalisten besser schützen

Angesichts der Nachlässigkeit der türkischen Behörden im Vorfeld des Mordes an Hrant Dink und der in einem Video offen zur Schau gestellten Sympathien der Sicherheitskräfte für den Mörder, fordert Reporter ohne Grenzen Sanktionen und Maßnahmen zum Schutz von Journalistinnen und Journalisten in der Türkei. „Die türkischen Behörden müssen hart gegen die ultra-nationalistischen Gruppierungen vorgehen", so ROG.

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Türkei 22.01.2007

Mord an Hrant Dink: ROG fordert weitere Ermittlungen

Obwohl der mutmaßliche Mörder des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink am Samstag gefasst und weitere Personen verhaftet wurden, müssen die Ermittlungen fortgesetzt werden. ROG schließt sich damit den Forderungen der Zeitung „Agos“ an, dessen Herausgeber Dink war. Eventuelle Hintermänner der Tat müssen gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden.

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Türkei 08.02.2006

ROG fordert Straffreiheit für fünf Kolumnisten

Seit dem 7. Februar stehen fünf Kolumnisten der türkischen Tageszeitungen Radikal und Milliyet vor Gericht. Den Journalisten drohen bis zu zehn Jahren Haft, weil sie ein Gerichtsurteil zur Armenienfrage kritisiert hatten. Reporter ohne Grenzen fordert ihren Freispruch.

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Türkei 09.01.2006

Neuer EU-Ratsvorsitzender soll sich für Medienfreiheit in der Türkei einsetzen

Teile des neuen türkischen Strafgesetzbuches schränken die freie Meinungsäußerung in der Türkei massiv ein. Reporter ohne Grenzen hat sich in einem offenen Brief an den neuen Vorsitzenden des EU-Rates, den österreichischen Bunndeskanzler Wolfgang Schüssel gewandt. Er soll sich für eine uneingeschränkte Medien- und Meinungsfreiheit in der Türkei einsetzen.

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