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Tunesien

Seit der Revolution von 2011 ist eine vielfältige, teils sehr politisierte Medienlandschaft entstanden. Die Verfassung von 2014 hat ungeachtet einiger Schwachstellen große Fortschritt für die Pressefreiheit gebracht. Bei der Reform der Mediengesetze gibt es zwar immer wieder Rückschläge und Verzögerungen. Dennoch bleibt die Pressefreiheit eines der wichtigsten Ziele des demokratischen Übergangs. In der Praxis wurden Journalist*innen in den vergangenen Jahren oft bedroht oder gewaltsam angegriffen und vor allem bei Kritik an Amtsträger*innen schnell verklagt. Zuletzt ist die Zahl der Übergriffe aber deutlich gesunken.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 73 von 180
Weltkarte
Rangliste der Pressefreiheit 202120.04.2021

Neue und alte Gefahren für Journalisten

Ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie stehen Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt so stark unter Druck wie selten zuvor. Die Rangliste der Pressefreiheit 2021 von Reporter ohne Grenzen zeigt, dass repressive Staaten die Pandemie missbrauchten, um freie Berichterstattung weiter einzuschränken.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Gruppenbild von der Gründungsversammlung des Forums Information und Demokratie
Forum Information und Demokratie13.11.2019

Antworten auf neue Herausforderungen finden

Elf zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt haben in Paris das Forum Information und Demokratie gegründet. Es soll Empfehlungen für Regulierung und Selbstregulierung erarbeiten, um das Recht auf Medienfreiheit angesichts neuartiger Bedrohungen im digitalen Zeitalter wirksam durchzusetzen.

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