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Afghanistan

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 152 von 180
Links sitzt Annalena Baerbock, rechts Nancy Faeser im Bundestag
Afghanistan / Deutschland 12.05.2023

Zivilgesellschaft bemängelt Aufnahmeprogramm

Grundlegende strukturelle Mängel gefährden den Erfolg des Bundesaufnahmeprogramms für Afghanistan und enttäuschen die letzten Hoffnungen zehntausender schutzsuchender Menschen vor Ort. Das kritisieren Reporter ohne Grenzen und zwölf weitere NGOs in einem offenen Brief an Nancy Faeser und Annalena Baerbock.

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Rangliste der Pressefreiheit 2023 03.05.2023

Unterdrückung von Berichterstattung nimmt zu

Krisen, Kriege und die anhaltende Ausbreitung des Autoritarismus haben dazu geführt, dass die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so instabil war wie seit langem nicht. Dies lässt sich aus der neuen Rangliste der Pressefreiheit ablesen, die Reporter ohne Grenzen am 3. Mai 2023, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, veröffentlicht.

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Eine Frau wird in einem Newsroom interviewt. Sie sitzt auf einem Bürostuhl, im Hintergund sind mehrere, an der Wand angebrachte Monitore zu sehen, auf denen diversere Nachrichtenkanäle laufen.
Sechs Monate Bundesaufnahmeprogramm 14.04.2023

Afghanische Journalisten müssen weiter bangen

Sechs Monate nach dem Start des Bundesaufnahmeprogramms für gefährdete afghanische Medienschaffende zieht Reporter ohne Grenzen eine ernüchternde Bilanz. Die eigentlich begrüßenswerte Initiative der Bundesregierung erfüllt nicht das, was sie versprochen hat, und lässt die Menschen hängen, die unsere Hilfe dringend brauchen.

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Stacheldraht entrollt auf dem Boden, im Hintergrund sind mehrere Männer zu sehen.
Afghanistan 30.03.2023

Aufnahmeverfahren wieder aufnehmen

Reporter ohne Grenzen fordert die Bundesregierung auf, das Aufnahmeverfahren in Afghanistan schnellstmöglich wieder aufzunehmen und erinnert an die lebensgefährliche Situation für Journalistinnen und Journalisten vor Ort. RSF hat wiederholt die chaotischen Zustände und die Intransparenz im Auswahlprozess bemängelt.

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Afghanistan 22.02.2023

Andauernde Repressionen gegen Medien

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die jüngste Welle der Repressionen gegen Medienschaffende und Medien in Afghanistan, darunter Festnahmen und Blockieren von Webseiten. Zudem wurde vergangene Woche eine Razzia bei dem Hauptsitz des Fernsehsenders Tamadon TV durchgeführt. RSF fordert die Taliban auf, die Pressefreiheit zu respektieren.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 2022 14.12.2022

So viele Journalisten in Haft wie nie zuvor

Die Zahl inhaftierter Medienschaffender ist 2022 auf ein Rekordhoch angestiegen. Zum Stichtag 1. Dezember saßen 533 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis. Zudem sind mindestens 57 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet worden. Das zeigt die Jahresbilanz der Pressefreiheit, die Reporter ohne Grenzen veröffentlicht hat.

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Eine afghanische TV-Moderatorin ist auf einem Fernsehbildschirm zu sehen, zwei Männer betrachten den Bildschirm.
Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan 04.11.2022

Regierung verursacht Kommunikationschaos

Aufgrund des von der Ampelregierung verursachten Chaos beim Start des Bundesaufnahmeprogramms für Afghanistan hat Reporter ohne Grenzen sein Online-Formular für gefährdete afghanische Medienschaffende temporär offline gestellt. Es fehlt vor allem an einer zentralen Koordinierungsstelle und verlässlicher Kommunikation.

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Die afghanische Fernsehjournalistin Lema Spasli moderiert für den privaten Sender 1 TV vor einem Greenscreen - auf Anordnung der Taliban verhüllt.
Afghanistan 07.10.2022

Aufnahmeprogramm hilft nicht allen Betroffenen

Bereits seit knapp einem Jahr ist ein Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan im Koalitionsvertrag verankert. Reporter ohne Grenzen begrüßt, dass es nun endlich losgehen soll - allerdings bestehen zum einen noch grundsätzliche Unklarheiten, zum anderen hängen die betroffenen Medienschaffenden noch immer in der Schwebe.

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Afghanistan 12.08.2022

Journalismus blutet aus

Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan am 15. August 2021 ist die Medienlandschaft um mehr als ein Drittel geschrumpft. 59,7 Prozent der Medienschaffenden arbeiten nicht länger in ihrem Beruf. Das geht aus einer Erhebung von Reporter ohne Grenzen hervor. Besonders betroffen sind Journalistinnen.

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Ein Taliban-Kämpfer hält Wache in Kabul.
Afghanistan 11.08.2022

Kaskade der Versäumnisse

Ein Jahr nach dem Sturm der Taliban auf Kabul am 15. August 2021 blickt Reporter ohne Grenzen (RSF) zurück auf erfolgreiche Evakuierungen dank der Zivilgesellschaft, auf persönliche Schicksale sowie auf die Fähigkeiten und Wünsche afghanischer Journalistinnen und Journalisten im hiesigen Exil.

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