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Algerien

Waren Auslandssender schon zuvor frei empfangbar und populär, sind seit 2012 in Algerien auch einige private Fernseh- und Radiosender erlaubt. Die Printmedien sind schon länger liberalisiert und entsprechend divers, aber meist von staatlichen Strukturen für Druck und Vertrieb abhängig. Vor allem über Sicherheitsthemen kann auch nach der Aufhebung des jahrelangen Ausnahmezustands 2011 nur eingeschränkt berichtet werden. Zensur und Selbstzensur, Drohungen und Schikanen sind insbesondere außerhalb der Hauptstadt verbreitet. Gelegentlich werden Journalisten und Blogger wegen Verleumdung zu Haft- oder Geldstrafen verurteilt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 129 von 180
Algerien-Länderbericht 29.12.2016

Repression hinter Fassade der Medienvielfalt

Strafverfolgung, willkürliche Festnahmen und Behördenschikanen machen unabhängigen Journalismus in Algerien zu einem unkalkulierbaren Risiko. Das zeigt ein ausführlicher Länderbericht von Reporter ohne Grenzen. Besondere Sorge bereitet aktuell die einjährige Haftstrafe für den Journalisten Hassan Bouras.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Themenbericht 08.12.2015

Tödliche Gefahren für Umweltjournalisten

Seit 2010 wurden weltweit zehn Umweltjournalisten ermordet, acht davon in Südostasien und Indien. In vielen Ländern nehmen Repressalien, Drohungen und Gewalt gegen Reporter zu, die etwa über illegale Rodungen, Umweltverschmutzung oder die Folgen von illegalem Rohstoffabbau berichten.

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