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Aserbaidschan

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 154 von 180
Aserbaidschan 16.09.2010

NGO-Bündnis alarmiert über Beschränkungen der Meinungsfreiheit vor Parlamentswahl

Die schwierige Situation der Presse- und Meinungsfreiheit in Aserbaidschan könnte sich vor der Parlamentswahl im November 2010 weiter verschärfen. Zu dieser Einschätzung kommen Reporter ohne Grenzen (ROG) sowie acht weitere Nichtregierungsorganisationen nach einem mehrtägigen Besuch in dem vorderasiatischen Land.

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Aserbaidschan 12.11.2009

ROG kritisiert Urteil gegen zwei Blogger

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Gefängnisstrafe, die ein aserbaidschanisches Gericht gestern gegen die Blogger Adnan Hadschi Zadeh (26) und Emin Milli (30) verhängte. Die beiden Blogger waren wegen Rowdytums und vorsätzlicher physischer Gewaltausübung zu zwei und zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

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Aserbaidschan 17.10.2008

Keine unabhängige Berichterstattung in Aserbaidschan vor der Präsidentschaftswahl

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die Berichterstattung aserbaidschanischer Medien vor der Präsidentschaftswahl am 15. Oktober. „Der amtierende Präsident Ilham Alijew war stark überrepräsentiert in den Medien. Er hat damit von einer massiven Werbung profitiert. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die einseitige Berichterstattung die Wählermeinung beeinflusst hat“, erklärt ROG.

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Aserbaidschan 13.12.2007

Journalist zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt

Journalist Ilgar Nasibov, Korrespondent von „Radio Free Europe/Radio Liberty“ (RFE/RL), wurde gestern unter Ausschluss der Öffentlichkeit von einem Berufungsgericht in Nakhchivan im Westen Aserbaidschans zu einem Jahr Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Vier Tage zuvor hatte ihn ein Gericht wegen angeblicher Verleumdung des Polizeipräsidenten Sabuhi Novruzov und des Direktors der Universität von Nakhchivan zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe verurteilt.

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Eynulla Fatullayev
Aserbaidschan 02.11.2007

Achteinhalb Jahre Haft und hohe Geldstrafe für Eynulla Fatullaiev

Der aserbaidschanische Journalist Eynulla Fatullayev muss für achteinhalb Jahre ins Gefängnis und umgerechnet 230.000 US-Dollar Strafe zahlen. Fatullayev hatte in einem Artikel über Aserbaidschans Unterstützung der US-Militäroperationen in der Region geschrieben. Er wurde der „Bedrohung durch Terrorismus“, der „Steuerhinterziehung“ und „Anstiftung zum Rassenhass“ schuldig gesprochen. „Ein skandalöses Urteil“, so ROG.

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Aserbaidschan 10.07.2007

Urteile bestätigt

Das Berufungsgericht in Baku hat die Haftstrafen für Rafik Tagi, Chefredakteur der Zeitung „Sanat“, und für Samir Sadagatoglu, Redakteur der gleichen Zeitung, am 6. Juli bestätigt. Wegen „Beleidigung der Aserbaidschaner“ sind sie im Mai zu drei bzw. vier Jahren Haft verurteilt worden. Ein Artikel mit dem Titel „Europa und wir“, der am 6. November vergangenen Jahres in „Sanat“ erschien, kritisierte u.a. den Islam.

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Aserbaidschan 23.04.2007

Zweieinhalb Jahre Haft wegen „Beleidigung der Aserbaidschaner“

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die zunehmenden Verletzungen der Pressefreiheit in Aserbaidschan. Die Organisation fordert die sofortige Freilassung von Eynulla Fatullayev. Das Yasamal Bezirksgericht in Baku verurteilte ihn am 20. April wegen „Diffamierung“ und „Beleidigung“ der Bürger Aserbaidschans zu einer Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren.

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Aserbaidschan 09.08.2006

Ex-Minister in Mord an Journalist Huseynov verwickelt

Die Staatsanwaltschaft der Republik Aserbaidschan hat am Dienstag den ehemaligen Minister für wirtschaftliche Entwicklung Farkhad Aliev angeklagt, in den Mord an Journalist Elmar Huseynov vom 2. März 2005 verwickelt gewesen zu sein. Huseynov war Gründer und Chefredakteur der oppositionellen Wochenzeitschrift „Monitor“.

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Aserbaidschan 18.05.2005

Der Fall Elmar Huseynov

Am 2. März 2005 wurde Elmar Huseynov, Herausgeber der Wochenzeitung Monitor, brutal ermordet. Auf dem Weg nach Hause trafen ihn sieben Kugeln. Reporter ohne Grenzen hat Anfang April in dem zentralasiatischen Land recherchiert und geht davon aus, dass das Verbrechen im Zusammenhang mit Huseynovs journalistischer Arbeit steht und ein Auftragsmord war.

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