Länderportal

Bangladesch

Fernsehen und Radio sind in Bangladesch äußerst beliebt, dennoch gibt es viele Zeitungen, die meisten davon in Privatbesitz. Generell sind Medien in Bangladesch stark polarisiert und unterstützen meist eine politische Gruppe. Blogger, die sich zu religiösen Themen äußern, werden zunehmend von Fundamentalisten angegriffen; einige wurden sogar ermordet. Gesetze, die Verleumdung unter Strafe stellen, und Anklagen wegen Volksverhetzung führen bei vielen Journalisten zu Selbstzensur. Medien werden über staatliche Lizenzen kontrolliert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 146 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

mehr
Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

mehr
Jahresbilanz der Pressefreiheit 29.12.2015

67 Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit 110 Journalisten getötet worden. Mindestens 67 von ihnen starben wegen ihres Berufs - besonders viele im Irak, in Syrien, in Frankreich und im Jemen. Fast zwei Drittel der Getöteten starben außerhalb kriegerischer Konflikte. Weltweit wurden auch 27 Bürgerjournalisten und sieben Medienmitarbeiter getötet.

mehr
Alle Meldungen
Jahresbilanz der Pressefreiheit

Vier Morde an Bloggern
binnen eines Jahres

2015 wurden in Bangladesch vier säkulare Blogger wegen ihrer Arbeit ermordet. Die Untätigkeit der Behörden angesichts solcher Verbrechen leistet einem gefährlichen Klima der Straflosigkeit Vorschub.

Mehr