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Bangladesch

Fernsehen und Radio sind in Bangladesch äußerst beliebt, dennoch gibt es viele Zeitungen, die meisten davon in Privatbesitz. Generell sind Medien in Bangladesch stark polarisiert und unterstützen meist eine politische Gruppe. Blogger, die sich zu religiösen Themen äußern, werden zunehmend von Fundamentalisten angegriffen; einige wurden sogar ermordet. Gesetze, die Verleumdung unter Strafe stellen, und Anklagen wegen Volksverhetzung führen bei vielen Journalisten zu Selbstzensur. Medien werden über staatliche Lizenzen kontrolliert.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 150 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Bangladesch 08.08.2018

Fotojournalisten Shahidul Alam sofort freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die Behörden in Bangladesch auf, den renommierten Fotojournalisten Shahidul Alam freizulassen. Alam wurde festgenommen, nachdem er sich kritisch über die Rolle der Regierung in den anhaltenden Studentenprotesten in der Hauptstadt Dhaka geäußert hatte.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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