Bangladesch | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Bangladesch

Im Vorfeld der Parlamentswahlen Ende 2018 kam es zu einem besorgniserregenden Anstieg von Pressefreiheitsverletzungen. Politische Aktivist*innen griffen Reporter*innen an, Nachrichtenseiten wurden gesperrt und Journalist*innen willkürlich inhaftiert. Der international renommierte Fotojournalist Shahidul Alam saß wegen haltloser Vorwürfe mehr als 100 Tage im Gefängnis. Sein Fall zeigt, wie mittels der Justiz Regierungskritiker*innen zum Schweigen gebracht werden. Unter einem im Oktober 2018 verabschiedeten Gesetz für digitale Sicherheit kann „negative Propaganda“ mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden. Militante Islamist*innen schikanieren und ermorden derweil Journalist*innen sowie Blogger*innen, die für eine säkularisierte Gesellschaft eintreten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 150 von 180
Europa 19.10.2019

Mehr Druck auf Zivilgesellschaft und Journalisten

Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland, das PEN-Zentrum Deutschland, Reporter ohne Grenzen und Amnesty International Deutschland fordern die deutsche Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene und in Deutschland für eine Stärkung zivilgesellschaftlicher Organisationen und den Schutz von Journalistinnen und Journalisten einzusetzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Bangladesch 08.08.2018

Fotojournalisten Shahidul Alam sofort freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die Behörden in Bangladesch auf, den renommierten Fotojournalisten Shahidul Alam freizulassen. Alam wurde festgenommen, nachdem er sich kritisch über die Rolle der Regierung in den anhaltenden Studentenprotesten in der Hauptstadt Dhaka geäußert hatte.

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Veranstaltung am 22.11.2019 in Berlin ICS

S-Camp: Spitzenfrauen, Spitzenjournalismus, Solidarität

Journalisten weltweit werden zunehmend beschimpft, verfolgt, bedroht – Journalistinnen häufig auch zusätzlich wegen ihres Geschlechts. Die Gefahr ist real – offline wie online. Dazu diskutieren Sylvie Ahrens-Urbanek von Reporter ohne Grenzen mit der Exil-Journalistin Shammi Haque aus Bangladesch sowie den Journalistinnen Bia Barbosa aus Brasilien und Julieta Alipala von den Philippinen.

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