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Bulgarien

Bulgarien nimmt auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen unter den EU-Staaten den letzten Platz ein. Vor allem während der Massenproteste im Jahr 2013 waren Journalisten dem Druck von Politikern ausgesetzt, zudem kam es wiederholt zu Gewalt gegen Journalisten. Der Großteil der Medien gehört Wirtschaftsmagnaten, die sich so strategische Vorteile in anderen Bereichen sichern. Viele Journalisten üben Selbstzensur, zumal sie bei heiklen Themen von ihren Redaktionen wenig Rückhalt bekommen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 109 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Bulgarien 23.03.2017

Regierung erkauft sich loyale Berichterstattung

Vor der Parlamentswahl in Bulgarien weist Reporter ohne Grenzen auf die gravierenden Einschränkungen der Pressefreiheit in dem EU-Land hin. Durch die Vergabe von Finanzhilfen, von denen das Überleben vieler Medien abhängt, nimmt die Regierung direkten Einfluss auf die Berichterstattung und begünstigt ihr wohlgesonnene Medien.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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Länderbericht

Schlusslicht beim Thema Pressefreiheit

In keinem anderen EU-Land ist es um die Pressefreiheit so schlecht bestellt wie in Bulgarien. ROG hat bereits 2009 auf Bedrohungen durch mafiöse Gruppen und auf Verquickungen von Politik, Wirtschaft und Medien hingewiesen. Hier der Bericht:

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