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Burundi

Radiosender sind die wichtigste Informationsquelle in Burundi. Die staatlichen Medien haben eine dominierende Stellung, zudem gibt es eine Reihe relevanter, unabhängiger Radiosender. Regierungskritische Journalisten sind häufigen Einschüchterungsversuchen und Verhören ausgesetzt. Mitunter werden sie festgenommen, einige sind ins Ausland geflohen. Kritik an der Armee oder Berichte über die Aktivitäten von Rebellengruppen werden rigoros und gelegentlich mit Haft unterbunden. Ein repressives Mediengesetz von 2013 schränkt unter anderem den Schutz journalistischer Quellen ein.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 156 von 180
Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2016

Weltweit 74 Medienschaffende getötet

Im Jahr 2016 sind weltweit mindestens 74 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet worden. Darunter waren 57 professionelle Journalisten, neun Bürgerjournalisten und acht Medienmitarbeiter. Fast drei Viertel von ihnen wurden gezielt angegriffen. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit hervor.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 13.12.2016

Weltweit mindestens 348 Journalisten in Haft

Die Repressionswelle seit dem Putschversuch in der Türkei hat die Zahl der weltweit inhaftierten Journalisten 2016 deutlich in die Höhe getrieben. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen hervor. Weltweit sitzen mindestens 348 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis, 52 sind entführt.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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