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Burundi

Radiosender sind die wichtigste Informationsquelle in Burundi. Die staatlichen Medien haben eine dominierende Stellung, zudem gibt es eine Reihe relevanter, unabhängiger Radiosender. Regierungskritische Journalisten sind häufigen Einschüchterungsversuchen und Verhören ausgesetzt. Mitunter werden sie festgenommen, einige sind ins Ausland geflohen. Kritik an der Armee oder Berichte über die Aktivitäten von Rebellengruppen werden rigoros und gelegentlich mit Haft unterbunden. Ein repressives Mediengesetz von 2013 schränkt unter anderem den Schutz journalistischer Quellen ein.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 160 von 180
Demokratische Republik Kongo / Burundi 21.05.2017

DW-Korrespondent Niragira sofort freilassen

ROG fordert die Behörden der Demokratischen Republik Kongo auf, Deutsche-Welle-Korrespondent Antediteste Niragira sofort freizulassen. Der DW-Mitarbeiter war in der vergangenen Woche in einem Flüchtlingslager an der Grenze zu Burundi verhaftet worden, wo er über die katastrophalen Lebensbedingungen der Menschen berichten wollte.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2016

Weltweit 74 Medienschaffende getötet

Im Jahr 2016 sind weltweit mindestens 74 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet worden. Darunter waren 57 professionelle Journalisten, neun Bürgerjournalisten und acht Medienmitarbeiter. Fast drei Viertel von ihnen wurden gezielt angegriffen. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit hervor.

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