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Seit dem Putschversuch von 2015 sind die meisten unabhängigen Radiosender geschlossen, Dutzende von Journalist*innen sind ins Exil geflohen. Diejenigen, die geblieben sind, sind häufigen Schikanen durch Sicherheitskräfte ausgesetzt. Wer nicht im Sinne der Regierung berichtet, gilt automatisch als Feind der Nation. Es herrscht ein Klima von Angst, Resignation und Selbstzensur. Im Vorfeld einer umstrittenen Verfassungsänderung 2018 stieg der Druck auf kritische Medien weiter an: Die BBC und Voice of America dürfen in Burundi nicht mehr senden. Um weiter berichten zu können, nutzen Journalist*innen soziale Netzwerke. Da es kaum noch Radiosender gibt, beziehen viele Menschen ihre Informationen aus dem Internet. Allerdings werden soziale Netzwerke auch gezielt als Mittel der Desinformation eingesetzt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 159 von 180
Burundi 30.11.2019

#FreeThemAll: Christine Kamikazi

In Burundi sind am 22. Oktober vier Journalistinnen und Journalisten festgenommen worden, darunter auch Christine Kamikazi. Die Reporterin war zuvor für "Iwacu", eine der wenigen unabhängigen Online-Nachrichtenseiten des Landes, in die Provinz Bubanza gereist.

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Polizist in Burundi
Burundi 22.11.2019

#FreeThemAll: Térence Mpozenzi

In Burundi sind am 22. Oktober vier Journalisten festgenommen worden, darunter Térence Mpozenzi. Der Reporter war zuvor für Iwacu, eine der wenigen unabhängigen Online-Nachrichtenseiten des afrikanischen Landes, in die Provinz Bubanza gereist.

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Flagge von Burundi
Burundi 13.11.2019

#FreeThemAll: Egide Harerimana

Der Journalist Egide Harerimana ist am 22. Oktober in Burundi festgenommen worden. Er arbeitete für „Iwacu“, eine der wenigen unabhängigen Online-Nachrichtenseiten des Landes, in der Provinz Bubanza.

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