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Vereinigte Arabische Emirate

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben die digitale Überwachung von Journalist*innen perfektioniert. Viele werden aufgrund eines seit 2012 geltenden Gesetzes gegen Internetkriminalität bestraft. Bürgerjournalist*innen oder Blogger*innen müssen bei der geringsten Kritik an der Regierung mit Strafverfolgung, langen Haftstrafen und Misshandlung im Gefängnis rechnen. Zu den gängigen Vorwürfen gehören Verleumdung, Verunglimpfung des Staates oder die Verbreitung falscher Informationen, um den Ruf des Landes zu schädigen. Das Pressegesetz von 1980 erlaubt die Zensur einheimischer wie ausländischer Medien bei Kritik an Innenpolitik, Wirtschaft, Herrscherfamilien oder Religion der VAE.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 131 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2020 21.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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WhatsApp Logo auf einem Smartphone
Überwachung 30.10.2019

Kampfansage von WhatsApp

Reporter ohne Grenzen begrüßt die Klage von WhatsApp gegen den israelischen Überwachungstechnologie-Anbieter NSO Group. „Diese Klage ist ein entscheidendes Signal gegen Überwachungsexzesse und sollte zum Vorbild für andere Technologieunternehmen werden", sagte ROG-Geschäftsführer Christian Mihr.

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Ahmed Mansoor
Vereinigte Arabische Emirate 10.05.2019

Sorge um Menschenrechtler und Blogger

Reporter ohne Grenzen, die Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter, das Gulf Centre for Human Rights, das PEN Zentrum Deutschland und die Gesellschaft für bedrohte Völker fordern die Freilassung des in den Vereinigten Arabischen Emiraten inhaftierten Menschenrechtsverteidigers und Bloggers Ahmed Mansoor.

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