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Gambia

Seit der Ermordung eines prominenten regierungskritischen Journalisten 2004 leben Gambias Medienschaffende in Angst. Viele üben Selbstzensur, einige sind ins Ausland geflohen. Wer den Präsidenten kritisiert, riskiert Drohungen und Haft, häufig unter dem Vorwurf aufrührerischer Aktivitäten. Unbotmäßige Medien können für längere Zeiträume willkürlich verboten werden. Ein Journalist ist seit seiner Festnahme 2006 spurlos verschwunden. Das drakonische Informations- und Kommunikationsgesetz sieht unter anderem bis zu 15 Jahre Haft für regierungskritische Äußerungen oder Karikaturen im Internet vor.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 145 von 180
Gambia 06.01.2017

Geheimdienst schließt Radiosender

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die jüngsten Repressalien gegen Journalisten und Medien in Gambia. Vor dem Hintergrund des eskalierenden Streits über das Präsidentenamt hat der Geheimdienst drei Radiosender geschlossen. Zwar darf einer der Sender laut einem Medienbericht seit Dienstag wieder senden, jedoch ausschließlich Musik.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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