Georgien | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Georgien

Viele Medienhäuser sind im Besitz privater Eigentümer, die die politische Ausrichtung der Berichterstattung vorgeben. Das Fernsehen hat eine vorherrschende Stellung, während Zeitungen und Zeitschriften ums Überleben kämpfen. In jüngster Zeit sind eine Reihe unabhängiger Magazine entstanden. Sie veröffentlichen zum Teil längere und auch kritische Analysen, erscheinen jedoch nur in sehr geringer Auflage. Bereits 2004 wurden Verleumdungsgesetze abgeschafft.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 60 von 180
Afgan Muchtarli bei seiner Ankunft am Flughafen Berlin-Schönefeld
Aserbaidschan/Deutschland 17.03.2020

Willkürlich inhaftierter Journalist kommt frei

Reporter ohne Grenzen ist erleichtert, dass Aserbaidschan den seit 2017 inhaftierten Journalisten Afgan Muchtarli freigelassen und nach Deutschland ausreisen lassen hat. Muchtarli war aus seinem Exil in Georgien nach Aserbaidschan entführt und dort Anfang 2018 zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Aserbaidschan / Georgien 29.05.2018

Entführten Journalisten freilassen

Am Jahrestag der Entführung von Afgan Muchtarli erinnert Reporter ohne Grenzen an das Schicksal des aserbaidschanischen Investigativjournalisten, der wegen angeblichen illegalen Grenzübertritts in Haft sitzt. "Die lange Haftstrafe ist ein verheerendes Signal für aserbaidschanische Regimegegner, die selbst in Georgien immer stärker unter Druck stehen“, sagte ROG-Vorstandssprecherin Katja Gloger.

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