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Georgien

Viele Medienhäuser sind im Besitz privater Eigentümer, die die politische Ausrichtung der Berichterstattung vorgeben. Das Fernsehen hat eine vorherrschende Stellung, während Zeitungen und Zeitschriften ums Überleben kämpfen. In jüngster Zeit sind eine Reihe unabhängiger Magazine entstanden. Sie veröffentlichen zum Teil längere und auch kritische Analysen, erscheinen jedoch nur in sehr geringer Auflage. Bereits 2004 wurden Verleumdungsgesetze abgeschafft.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 64 von 180
Georgien / Deutschland / Aserbaidschan 25.08.2017

Botschaft darf Visumanträge nicht verschleppen

Reporter ohne Grenzen appelliert an die deutsche Botschaft in Georgien, Visumverfahren für verfolgte aserbaidschanische Exil-Journalisten nicht zu verschleppen. Jüngster Anlass ist der Fall von Javid Abdullajew. Er bemüht sich seit Anfang Juli erfolglos um ein Visum für einen dreimonatigen Aufenthalt in Deutschland.

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Aserbaidschan / Georgien 31.05.2017

Nach Entführung: Exil-Journalisten schützen

Reporter ohne Grenzen ist bestürzt über die Entführung des aserbaidschanischen Journalisten Afgan Muchtarli. Er war in der georgischen Hauptstadt Tiflis verschwunden und in Baku wieder aufgetaucht, wo er von der Polizei festgehalten wird. Aserbaidschanische Exil-Journalisten stehen in Georgien zunehmend unter Druck.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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