Griechenland | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Griechenland

Seit Beginn der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 ist Griechenland auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen deutlich nach hinten gerutscht. Viele Medienhäuser mussten schließen, weil Unternehmer ihre Gelder abzogen. Hunderte Redakteure wurden arbeitslos. Im Jahr 2013 entschied Ministerpräsident Antonis Samaras eigenmächtig, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERT aus Spargründen abzuschalten. Erst nach massiven Protesten konnten die Redakteure ihre Arbeit wieder aufnehmen. Seit 2012 werden Journalisten immer wieder von Mitgliedern der rechtsextremen Partei „Goldene Morgenröte“ angegriffen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 65 von 180
Europawahl 2019 21.05.2019

Pressefreiheit entschiedener schützen

Reporter ohne Grenzen ruft dazu auf, die Pressefreiheit entschlossen zu verteidigen. Die Politikerinnen und Politiker, die künftig in den Institutionen in Straßburg und Brüssel sitzen, müssen die Rechte von Medienschaffenden stärker in den Fokus rücken und populistischen Tendenzen und dem Aufruf zu Hass gegen kritische Medien entgegentreten.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Auch Medien Opfer der Krise

Im Jahr 2011 gerieten Dutzende Reporter und Fotografen bei Demonstrationen gegen die Sparpolitik der Regierung zwischen die Fronten und erlitten Verletzungen. Medienhäuser schlossen, weil Anzeigen wegbrachen; Hunderte Journalisten verloren ihre Jobs.

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