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Griechenland

Seit Beginn der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 ist Griechenland auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen deutlich nach hinten gerutscht. Viele Medienhäuser mussten schließen, weil Unternehmer ihre Gelder abzogen. Hunderte Redakteure wurden arbeitslos. Im Jahr 2013 entschied Ministerpräsident Antonis Samaras eigenmächtig, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERT aus Spargründen abzuschalten. Erst nach massiven Protesten konnten die Redakteure ihre Arbeit wieder aufnehmen. Seit 2012 werden Journalisten immer wieder von Mitgliedern der rechtsextremen Partei „Goldene Morgenröte“ angegriffen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 89 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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International Würdigung

Zum 3. Mai: 100 „Helden der Pressefreiheit“

Sie decken Skandale auf, bringen Unrecht an die Öffentlichkeit und bieten den Mächtigen die Stirn. Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai würdigt Reporter ohne Grenzen 100 „Helden der Pressefreiheit“ – unerschrockene Journalisten und Medienmacher aus allen Teilen der Welt.

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Länderbericht

Auch Medien Opfer der Krise

Im Jahr 2011 gerieten Dutzende Reporter und Fotografen bei Demonstrationen gegen die Sparpolitik der Regierung zwischen die Fronten und erlitten Verletzungen. Medienhäuser schlossen, weil Anzeigen wegbrachen; Hunderte Journalisten verloren ihre Jobs.

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