Griechenland | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Griechenland

Seit Beginn der Wirtschaftskrise im Jahr 2008 ist Griechenland auf der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen deutlich nach hinten gerutscht. Viele Medienhäuser mussten schließen, weil Unternehmer ihre Gelder abzogen. Hunderte Redakteure wurden arbeitslos. Im Jahr 2013 entschied Ministerpräsident Antonis Samaras eigenmächtig, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ERT aus Spargründen abzuschalten. Erst nach massiven Protesten konnten die Redakteure ihre Arbeit wieder aufnehmen. Seit 2012 werden Journalisten immer wieder von Mitgliedern der rechtsextremen Partei „Goldene Morgenröte“ angegriffen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 74 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Auch Medien Opfer der Krise

Im Jahr 2011 gerieten Dutzende Reporter und Fotografen bei Demonstrationen gegen die Sparpolitik der Regierung zwischen die Fronten und erlitten Verletzungen. Medienhäuser schlossen, weil Anzeigen wegbrachen; Hunderte Journalisten verloren ihre Jobs.

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