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Haiti

Journalist*innen arbeiten in Haiti unter äußerst prekären Bedingungen: Sie sind sehr schlecht bezahlt, werden von den Behörden kaum unterstützt und haben oft Schwierigkeiten, an Informationen zu gelangen. Immer wieder kommt es zu körperlicher Gewalt gegen Medienschaffende – vor allem, wenn sie über Proteste berichten. Die Situation hat sich seit Beginn der Protestwelle gegen Präsident Jovenel Moise im Jahr 2018 weiter zugespitzt. Mehrere Medienschaffende wurden in den vergangenen Jahren ermordet, einer verschwand spurlos. Die ohnehin schon schlechte Infrastruktur in dem armen Land wird immer wieder bei Naturkatastrophen beschädigt. Private Medien stehen stark unter dem Einfluss der Interessen ihrer Eigentümer*innen. Ein 2017 verabschiedetes Verleumdungsgesetz sieht harte Strafen für Journalist*innen vor.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 99 von 180
Jahresbilanz der Pressefreiheit 202314.12.2023

Weniger Getötete trotz der Tragödie in Gaza

In diesem Jahr sind 45 Medienschaffende im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Das sind so wenige wie seit 2002 nicht mehr – trotz des Krieges zwischen Israel und der Hamas. In diesem Konflikt wurden bis zum Stichtag 1. Dezember mindestens 17 ...

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RSF und 16 Partnerorganisationen haben eine Charta für Künstliche Intelligenz (KI) und Journalismus veröffentlicht
KI Charta20.11.2023

RSF stellt Charta zu KI und Journalismus vor

Reporter ohne Grenzen (RSF) veröffentlicht gemeinsam mit 16 Partnerorganisationen die Pariser Charta für Künstliche Intelligenz (KI) und Journalismus anlässlich des Pariser Friedensforums. Sie definiert zehn Grundsätze und Prinzipien, die Journalistinnen und ...

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Press Freedom Awards 202315.11.2023

Die Nominierten stehen fest

21 Journalistinnen, Fotografen, Medien und Journalistenvereinigungen aus aller Welt sind für die diesjährigen Press Freedom Awards von Reporter ohne Grenzen (RSF) nominiert. Neben den drei etablierten Preiskategorien „Mut“, „Wirkung“ und „Unabhängigkeit“ gibt ...

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