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Indonesien

Indonesiens Medienlandschaft ist im Vergleich zu den südasiatischen Nachbarstaaten ausgesprochen vielfältig und relativ frei. Dennoch können Journalisten mit Verleumdungsklagen zum Schweigen gebracht werden. Vor allem religiöse Themen sind in dem größtenteils muslimischen Land heikel, Gotteslästerung wird bestraft. Sogenannte Sicherheitsgesetze bestrafen die Weitergabe von „Staatsgeheimnissen“ mit bis zu zehn Jahren Haft, ohne genau zu erläutern, welche Informationen darunter fallen. Indonesiens Rundfunkanstalten dürfen keine ausländischen Programme verbreiten. Kritische Journalisten werden immer wieder Opfer von Gewalt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 124 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Themenbericht 08.12.2015

Tödliche Gefahren für Umweltjournalisten

Seit 2010 wurden weltweit zehn Umweltjournalisten ermordet, acht davon in Südostasien und Indien. In vielen Ländern nehmen Repressalien, Drohungen und Gewalt gegen Reporter zu, die etwa über illegale Rodungen, Umweltverschmutzung oder die Folgen von illegalem Rohstoffabbau berichten.

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International 12.02.2015

Rangliste der Pressefreiheit 2015 veröffentlicht

Die aktuelle Rangliste der Pressefreiheit zeigt, dass die Lage für Journalisten und Medien in der Mehrzahl der Länder im vergangenen Jahr schlechter geworden ist. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten.

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