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Iran

Medien unterliegen im Iran umfassender staatlicher Kontrolle. Immer wieder werden Zeitungen geschlossen, das Internet wird zensiert und überwacht. Kritische Journalisten und Blogger werden drangsaliert und für Delikte wie „Propaganda gegen den Staat“, „Verunglimpfung der Religion“ und „Feindschaft gegen Gott“ zu langen Freiheitsstrafen verurteilt. Ihre Haftbedingungen sind oft lebensgefährlich. Der Geheimdienst bedroht auch Journalisten im Exil und ihre im Iran gebliebenen Familien. Unter dem 2013 mit Reformversprechen angetretenen Präsidenten Hassan Rohani hat sich die Lage nicht gebessert.

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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 165 von 180
Iran / Polen / Türkei 07.11.2017

Tomas Piatek aus Polen ist Journalist des Jahres

Reporter ohne Grenzen zeichnet Tomasz Piatek aus Polen als Journalist des Jahres 2017 aus. Der Investigativ-Reporter hatte in einem Buch scharfe Kritik am polnischen Verteidigungsminister geübt und ihm vorgeworfen, in illegale Waffen- und Geldgeschäfte mit Russland verstrickt zu sein. Dafür droht Piatek eine Anklage vor einem Militärgericht.

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Iran 18.05.2017

Druck auf Regierung darf nicht nachlassen

Vor der Präsidentschaftswahl im Iran ruft Reporter ohne Grenzen die Bundesregierung auf, die verheerende Situation für Journalisten und Medien im Land genau im Auge zu behalten. Trotz außenpolitischer Öffnung hat sich die Menschenrechtslage vor Ort nicht verbessert. Der Iran bleibt eines der größten Gefängnisse für Medienschaffende weltweit.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Alle Meldungen
Jahresbilanz der Pressefreiheit

Haftgrund Journalismus

Im Iran saßen Ende des Jahres 2015 mindestens 18 Journalisten sowie 20 Blogger und Bürgerjournalisten wegen ihrer Arbeit im Gefängnis – so viele wie in kaum einem anderen Land der Welt.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Verschwunden seit 1998

In vielen Ländern werden staatliche Willkür und Gewaltverbrechen an Journalisten nicht glaubwürdig verfolgt. Ein Beispiel ist der Fall von Pirus Dawani, der zur Zeit der "Serienmorde" verschwand.

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