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Iran

Der Iran gehört seit der Islamischen Revolution von 1979 zu den repressivsten Ländern weltweit für Journalist*innen, Hunderte wurden dort seitdem strafverfolgt, inhaftiert oder hingerichtet. Medien unterliegen systematischer staatlicher Kontrolle, das Internet wird umfassend zensiert und überwacht. Kritische Medienschaffende werden ständig drangsaliert, immer wieder willkürlich inhaftiert oder in unfairen Verfahren zu langen Haftstrafen verurteilt. Ihre Haftbedingungen sind oft lebensgefährlich. Die Verfolgung erstreckt sich auch auf ausländische Medien sowie auf Journalist*innen im Exil und ihre im Iran lebenden Verwandten. Bürgerjournalist*innen verbreiten über soziale Medien viele unabhängige Informationen und werden dafür immer mehr bedrängt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 170 von 180
Telegram auf Smartphone
Iran 31.10.2019

#FreeThemAll: Ruholla Zam

Seit Mitte Oktober dieses Jahres befindet sich der iranische Journalist Ruholla Zam in Haft. Zam, der aus dem französischen Exil einen verschlüsselten Nachrichtendienst über die App Telegram betrieb, wurde anscheinend bei einer privaten Reise nach Bagdad entführt.

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Teheran Stadtansicht
Iran 28.10.2019

#FreeThemAll: Porya Alami

Während einer groß angelegten Verhaftungsaktion wurden in Teheran im Januar 2013 zwölf Journalisten festgenommen. Einige von ihnen kamen kurz darauf wieder frei, andere wurden zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. So auch Porya Alami.

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Julia Jusik
Iran / Russland 25.10.2019

#FreeThemAll: Julia Jusik

Seit dem 9. Oktober ist die russische Journalistin Julia Jusik laut Angaben der russischen Botschaft in Teheran wieder auf freiem Fuß. Die genauen Gründe für ihre ursprüngliche Verhaftung am Anfang des Monats bleiben allerdings unklar.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Verschwunden seit 1998

In vielen Ländern werden staatliche Willkür und Gewaltverbrechen an Journalisten nicht glaubwürdig verfolgt. Ein Beispiel ist der Fall von Pirus Dawani, der zur Zeit der "Serienmorde" verschwand.

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