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Journalist*innen sind im Jemen Drohungen und Gefahren von allen Konfliktparteien ausgesetzt. Die Huthi-Rebellen, die seit 2014 die Hauptstadt Sanaa und weite Teile des Landes kontrollieren, betrachten Medien als Feinde und sind für Entführungen, Folter und Misshandlung vieler Medienschaffender verantwortlich. Zugleich werden immer wieder Journalist*innen durch die Luftangriffe der Militärkoalition getötet, die auf der Seite der Regierung kämpft. Willkürliche Festnahmen oder Entführung drohen ihnen auch von Pro-Regierungs-Milizen oder von Al-Kaida-Dschihadisten. Unabhängige Berichte über das Kriegsgeschehen gibt es kaum, da die meisten Medien von einer der Konfliktparteien kontrolliert werden.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 168 von 180
Folgen von Luftangriffen in Sanaa
Jemen 11.09.2019

#FreeThemAll: Abdul Hafiz al-Samadi

Abdul Hafiz al-Samadi ist im Jemen von Milizen entführt worden. Zuvor hatte er für die Zeitschrift „Akhbar al-Yom“ eine Reihe von Artikeln geschrieben, in denen er sich kritisch mit der Rolle der Huthi-Rebellen im Jemen befasste.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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