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Jemen

Bewaffnete Rebellen, Sezessionisten und Stammesmilizen schrecken im Jemen nicht vor Entführungen und Mordanschlägen zurück, um Journalisten zum Schweigen zu bringen. Häufig schlagen, bedrohen oder beschimpfen auch staatliche Sicherheitskräfte die Berichterstatter und beschlagnahmen ihre Ausrüstung. Die Täter bleiben meist unbestraft. Die wichtigsten Fernseh- und Radiosender sowie große Zeitungen sind staatlich kontrolliert, viele andere sind Sprachrohre politischer Parteien. Eine Reform des Pressegesetzes lässt auf sich warten, ebenso die Abschaffung eines seit 2009 existierenden Sondergerichts für Journalisten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 166 von 180
Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2017

Weltweit 65 Medienschaffende getötet

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit mindestens 65 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Fast die Hälfte von ihnen starben außerhalb von Regionen mit bewaffneten Konflikten. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2017 hervor.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2016

Weltweit 74 Medienschaffende getötet

Im Jahr 2016 sind weltweit mindestens 74 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet worden. Darunter waren 57 professionelle Journalisten, neun Bürgerjournalisten und acht Medienmitarbeiter. Fast drei Viertel von ihnen wurden gezielt angegriffen. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit hervor.

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Alle Meldungen
Jahresbilanz der Pressefreiheit

Eines der gefährlichsten Länder
für Journalisten

Im Jemen wurden 2015 mindestens sechs Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet und 13 entführt – so viele wie in kaum einem anderen Land der Welt.

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