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Jemen

Bewaffnete Rebellen, Sezessionisten und Stammesmilizen schrecken im Jemen nicht vor Entführungen und Mordanschlägen zurück, um Journalisten zum Schweigen zu bringen. Häufig schlagen, bedrohen oder beschimpfen auch staatliche Sicherheitskräfte die Berichterstatter und beschlagnahmen ihre Ausrüstung. Die Täter bleiben meist unbestraft. Die wichtigsten Fernseh- und Radiosender sowie große Zeitungen sind staatlich kontrolliert, viele andere sind Sprachrohre politischer Parteien. Eine Reform des Pressegesetzes lässt auf sich warten, ebenso die Abschaffung eines seit 2009 existierenden Sondergerichts für Journalisten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 170 von 180
Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2016

Weltweit 74 Medienschaffende getötet

Im Jahr 2016 sind weltweit mindestens 74 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet worden. Darunter waren 57 professionelle Journalisten, neun Bürgerjournalisten und acht Medienmitarbeiter. Fast drei Viertel von ihnen wurden gezielt angegriffen. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit hervor.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 13.12.2016

Weltweit mindestens 348 Journalisten in Haft

Die Repressionswelle seit dem Putschversuch in der Türkei hat die Zahl der weltweit inhaftierten Journalisten 2016 deutlich in die Höhe getrieben. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen hervor. Weltweit sitzen mindestens 348 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit im Gefängnis, 52 sind entführt.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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Alle Meldungen
Jahresbilanz der Pressefreiheit

Eines der gefährlichsten Länder
für Journalisten

Im Jemen wurden 2015 mindestens sechs Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet und 13 entführt – so viele wie in kaum einem anderen Land der Welt.

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