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Kambodscha

Der Medienmarkt Kambodschas ist stark polarisiert und in regierungsfreundliche und -kritische Medien gespalten. Angesichts einer hohen Analphabetenrate spielt das Fernsehen gegenüber Zeitungen eine dominierende Rolle. „Verbreitung falscher Informationen“ und „Beamtenbeleidigung“ können mit Strafen geahndet werden, weshalb viele Journalisten Selbstzensur üben. Kritische Medien werden über vom Staat vergebene Lizenzen gegängelt oder ganz unterdrückt. Der Staat kann die Berichterstattung ausländischer Sender wie etwa VOA oder Radio Free Asia vorübergehend verbieten.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 128 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Themenbericht 08.12.2015

Tödliche Gefahren für Umweltjournalisten

Seit 2010 wurden weltweit zehn Umweltjournalisten ermordet, acht davon in Südostasien und Indien. In vielen Ländern nehmen Repressalien, Drohungen und Gewalt gegen Reporter zu, die etwa über illegale Rodungen, Umweltverschmutzung oder die Folgen von illegalem Rohstoffabbau berichten.

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Kambodscha 02.12.2015

Hohe Medienkonzentration, geringe Transparenz

Wichtige Massenmedien in Kambodscha sind in den Händen weniger, oft regierungsnaher Eigentümer konzentriert. Damit gefährden die Besitzverhältnisse den Meinungspluralismus und erschweren eine kritische Berichterstattung. Dies zeigen die Ergebnisse des ROG-Projekts Media Ownership Monitor.

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Länderbericht

Weder unabhängig noch frei -
Medien in Kambodscha

Schikanen und Druck prägen den Arbeitsalltag vieler kritischer Journalisten. Denn die meisten Medien sind parteiisch und geben vor allem Regierungsmeinung wider. Eine Bestandsaufnahme aus dem Jahr 2010.

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