Kroatien | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Länderportal

Kroatien

In Kroatien gibt es außer dem staatlichen Rundfunk „Kroatien Radio-Fernsehen“ (HRT) zahlreiche Privatsender. Oft sind deren Besitzverhältnisse schwierig zu durchschauen. Verbindungen zu Wirtschaft und Politik werden so verschleiert. Mit der Vergabe von Lizenzen kann der Staat Medien kontrollieren und gängeln. Die Vergabekriterien sind oft intransparent. Verleumdung kann mit einer Geldstrafe geahndet werden, „Aufwiegelung zum Hass“ mit bis zu fünf Jahren Haft. Journalisten haben nur unzureichenden Zugang zu Informationen von staatlichen Behörden.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 64 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

mehr
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

mehr
Kroatien 27.09.2017

Späte Gerechtigkeit für Mord an Egon Scotland

26 Jahre nach der Ermordung des deutschen Journalisten Egon Scotland hat ein kroatisches Gericht den damaligen Kommandeur einer serbischen Miliz zu 15 Jahren Haft verurteilt. Das Gericht befand Dragan Vasiljkovic für schuldig an Kriegsverbrechen beim Angriff auf die Stadt Glina, bei dem ein Scharfschütze 1991 den Reporter der Süddeutschen Zeitung erschoss.

mehr
Alle Meldungen