Kroatien | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Kroatien

In Kroatien gibt es außer dem staatlichen Rundfunk „Kroatien Radio-Fernsehen“ (HRT) zahlreiche Privatsender. Oft sind deren Besitzverhältnisse schwierig zu durchschauen. Verbindungen zu Wirtschaft und Politik werden so verschleiert. Mit der Vergabe von Lizenzen kann der Staat Medien kontrollieren und gängeln. Die Vergabekriterien sind oft intransparent. Verleumdung kann mit einer Geldstrafe geahndet werden, „Aufwiegelung zum Hass“ mit bis zu fünf Jahren Haft. Journalisten haben nur unzureichenden Zugang zu Informationen von staatlichen Behörden.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 64 von 180
Europawahl 2019 21.05.2019

Pressefreiheit entschiedener schützen

Reporter ohne Grenzen ruft dazu auf, die Pressefreiheit entschlossen zu verteidigen. Die Politikerinnen und Politiker, die künftig in den Institutionen in Straßburg und Brüssel sitzen, müssen die Rechte von Medienschaffenden stärker in den Fokus rücken und populistischen Tendenzen und dem Aufruf zu Hass gegen kritische Medien entgegentreten.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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