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Marokko

Kritik am König ist in Marokko verboten und wurde schon mehrfach als „Angriff auf die heiligen Werte der Nation“ mit Gefängnis bestraft. Tabus sind auch die Westsahara-Politik und die Korruption hochrangiger Politiker. Die wichtigsten Fernseh- und Radiosender sind staatlich kontrolliert. Unbequemen Journalisten werden manchmal Straftaten (zum Beispiel Drogendelikte) untergeschoben. Zum Einschüchterungsrepertoire gehören auch Anzeigenboykotte, Drohungen, Rufmord, Überfälle und Einbrüche. Sporadisch werden ausländische Medien verboten oder ihren Korrespondenten die Akkreditierungen entzogen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 133 von 180
Marokko 17.11.2017

Staat behält Schlüsselrolle in Medienlandschaft

Zwölf Jahre nach der Liberalisierung des marokkanischen Fernseh- und Radiomarkts spielt der Staat immer noch eine Schlüsselrolle in der Medienlandschaft des nordafrikanischen Landes. Die Königsfamilie und einige Geschäftsleute sind zu wichtigen Medienunternehmern aufgestiegen. Das zeigen die Ergebnisse des Projekts Media Ownership Monitor.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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