Mexiko | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Mexiko

Seit dem Jahr 2000 wurden in Mexiko mehr als achtzig Medienschaffende ermordet. Weitere wurden entführt oder sind verschwunden. Viele von ihnen berichteten über Drogenhandel, Korruption und die Verquickung von Politik und organisiertem Verbrechen. Kaum einer der Täter wird bestraft. Viele Medien meiden deshalb heikle Themen, Selbstzensur ist alltäglich. Auch bei politischen Unruhen und Protesten kommt Gewalt gegen Reporter vor. Die Besitzkonzentration vor allem der Fernseh- und Radiosender ist hoch. Viele Journalisten sind schlecht bezahlt und anfällig für Korruption.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 147 von 180
Mexiko 28.06.2018

Verbrechen gegen Journalisten verfolgen

Reporter ohne Grenzen kritisiert das Klima der Gewalt und der Einschüchterung gegenüber Journalisten, das vor der Präsidentschaftswahl am 01.07. in Mexiko herrscht. Zwischen Januar und Mai 2018 wurden 45 Journalisten in Zusammenhang mit ihrer Wahlberichterstattung angegriffen, fünf Medienschaffende kamen gewaltsam ums Leben.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Mexiko 23.03.2018

Medienkonzentration und die „Fernseh-Fraktion“

Mexikos Medien werden weitgehend von einigen der reichsten Unternehmer der Welt kontrolliert. Die Besitzverhältnisse auf dem mexikanischen Medienmarkt verstärken die ohnehin existenziellen Gefahren in einem Land, das für Journalisten zu den gefährlichsten der Welt gehört. Das zeigen die Ergebnisse des Projekts Media Ownership Monitor.

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Länderbericht

Veracruz - Staat der Angst

Der mexikanische Bundesstaat Veracruz ist für Journalisten der gefährlichste Ort in der westlichen Hemisphäre. Zwischen 2010 und 2016 wurden dort 17 Journalisten in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit

Journalismus unter
Lebensgefahr

Mexiko ist für Journalisten eines der gefährlichsten Länder der Welt. 2017 wurden dort mindestens elf Reporter wegen ihrer Arbeit ermordet.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Verschwunden seit
dem Jahr 2009

Die Reporterin María Aguilar Cansimbe berichtete über Machtmissbrauch der Polizei und wurde von einem Verbrecherkartell drangsaliert.

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