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Mexiko

Seit dem Jahr 2000 wurden in Mexiko mehr als achtzig Medienschaffende ermordet. Weitere wurden entführt oder sind verschwunden. Viele von ihnen berichteten über Drogenhandel, Korruption und die Verquickung von Politik und organisiertem Verbrechen. Kaum einer der Täter wird bestraft. Viele Medien meiden deshalb heikle Themen, Selbstzensur ist alltäglich. Auch bei politischen Unruhen und Protesten kommt Gewalt gegen Reporter vor. Die Besitzkonzentration vor allem der Fernseh- und Radiosender ist hoch. Viele Journalisten sind schlecht bezahlt und anfällig für Korruption.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 149 von 180
Mexiko-Länderbericht 07.02.2017

Veracruz: Journalismus im Staat der Angst

Donald Trumps Angriffe gegen die Medien und seine Abschottungspolitik bedrohen nicht nur die Freiheit in den USA. Gefährlich werden seine Äußerungen auch für Journalisten in Mexiko, die aus Angst um ihr Leben in das nördliche Nachbarland fliehen. Ein Länderbericht von Reporter ohne Grenzen zeigt das Ausmaß der Gewalt gegen Journalisten.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2016

Weltweit 74 Medienschaffende getötet

Im Jahr 2016 sind weltweit mindestens 74 Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet worden. Darunter waren 57 professionelle Journalisten, neun Bürgerjournalisten und acht Medienmitarbeiter. Fast drei Viertel von ihnen wurden gezielt angegriffen. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit hervor.

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Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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Länderbericht

Veracruz - Staat der Angst

Der mexikanische Bundesstaat Veracruz ist für Journalisten der gefährlichste Ort in der westlichen Hemisphäre. Zwischen 2010 und 2016 wurden dort 17 Journalisten in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet.

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Jahresbilanz der Pressefreiheit

Eines der gefährlichsten Länder für Journalisten

Für Journalisten war Mexiko 2016 das gefährlichste Land außerhalb von Kriegsgebieten. Neun Journalisten wurden dort wegen ihrer Arbeit getötet.

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Kampf gegen Straflosigkeit

Verschwunden seit
dem Jahr 2009

Die Reporterin María Aguilar Cansimbe berichtete über Machtmissbrauch der Polizei und wurde von einem Verbrecherkartell drangsaliert.

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