Media Ownership Monitor

Medienbesitz bedeutet Meinungsmacht. Und Meinungsmacht garantiert Einfluss. Die Kontrolle über Massenmedien unterscheidet sich deshalb von jedem anderen Wirtschaftszweig. Unabhängige Medien und eine vielfältige Medienlandschaft sind Grundpfeiler einer gesunden Demokratie. Reporter ohne Grenzen hat mit dem Media Ownership Monitor ein standardisiertes Recherche- und Publikationsinstrument entwickelt, das die Transparenz von Besitzverhältnissen nationaler Massenmedien schafft bzw. fördert. Wir nehmen Medienbesitzer unter die Lupe und decken ihre Interessen auf. Ihre Meinungsmacht über die verschiedenen Mediensektoren – TV, Radio, Print und Online – bilden wir in unseren Online-Datenbanken anschaulich ab.

Media Ownership Monitor

Das Projekt

Media Ownership Monitor

Medienpluralismus

Media Ownership Monitor

Projektländer

Ghana 25.07.2017

Starke Medienkonzentration und Intransparenz

In Ghana bedrohen Interessenkonflikte zwischen Medienbesitzern und Politikern sowie fehlende Schutzmechanismen gegen Medienkonzentration die Pressefreiheit im Land. Das zeigen die Ergebnisse dreimonatiger Recherchen im Rahmen des weltweiten Projekts Media Ownership Monitor (MOM).

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Serbien 21.06.2017

Staat erkauft sich Hofberichterstattung

Der Medienmarkt in Serbien ist sehr stark konzentriert und die Staatsspitze unter Präsident Vucic übt als größter Geldgeber und Werbekunde erheblichen Einfluss auf die Berichterstattung aus. Das zeigen die Ergebnisse dreimonatiger Recherchen im Rahmen des weltweiten Projekts Media Ownership Monitor.

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Mongolei 09.12.2016

Politische Verflechtungen und Intransparenz

Nur eines von zehn Medien in der Mongolei legt von sich aus transparent seine Eigentumsverhältnisse offen. Ein Großteil der Medien hat Verbindungen zur Politik, was ihre wichtige Rolle als unabhängiger Hüter der Demokratie einschränkt. Das zeigen die Ergebnisse der dreimonatigen Recherchen im Rahmen des Media Ownership Monitor-Projekts.

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Peru 02.12.2016

Bedrohlich starke Medienkonzentration

In Peru ist die Konzentration von Besitz und Einnahmen in der Medienbranche so hoch, dass von ihr eine Gefahr für die Pressefreiheit ausgeht. Die Ergebnisse der Recherche im Rahmen des Media Ownership Projekts zeigen, dass auch die Auflagenzahlen der Printmedien und die Reichweiten der digitalen Medien außerordentlich stark konzentriert sind.

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Philippinen 17.11.2016

Rundfunk-Duopol und intransparente Strukturen

Die Besitzstrukturen der Medien in den Philippinen zeigen enge Verflechtungen mit der wirtschaftlichen und politischen Elite. Zwei große Rundfunkkonzerne dominieren die Medienlandschaft. Oft bleiben die eigentlichen Besitzer im Dunkeln. Das zeigen die Ergebnisse des ROG-Projekts Media Ownership Monitor.

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