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Mongolei

In der Hauptstadt der Mongolei Ulan-Bator gibt es mehrere unabhängige Medien, in der Steppe dominiert aufgrund mangelnder Infrastruktur der staatliche Rundfunk Radio Mongolia. Dort gibt es auch kaum Internetzugang. Vor allem in kleineren Städten üben Politiker direkten Druck auf die Medien aus. Kritische Journalisten werden mit Verleumdungsklagen regelmäßig zum Schweigen gebracht. Angelegenheiten von öffentlichem Interesse können zur Geheimsache erklärt und somit unter Verschluss gehalten werden. Weil Journalisten sehr schlecht verdienen, ist es gängige Praxis, sie für positive Berichterstattung zu bezahlen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 69 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Mongolei 09.12.2016

Politische Verflechtungen und Intransparenz

Nur eines von zehn Medien in der Mongolei legt von sich aus transparent seine Eigentumsverhältnisse offen. Ein Großteil der Medien hat Verbindungen zur Politik, was ihre wichtige Rolle als unabhängiger Hüter der Demokratie einschränkt. Das zeigen die Ergebnisse der dreimonatigen Recherchen im Rahmen des Media Ownership Monitor-Projekts.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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