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Mongolei

In der Hauptstadt der Mongolei Ulan-Bator gibt es mehrere unabhängige Medien, in der Steppe dominiert aufgrund mangelnder Infrastruktur der staatliche Rundfunk Radio Mongolia. Dort gibt es auch kaum Internetzugang. Vor allem in kleineren Städten üben Politiker direkten Druck auf die Medien aus. Kritische Journalisten werden mit Verleumdungsklagen regelmäßig zum Schweigen gebracht. Angelegenheiten von öffentlichem Interesse können zur Geheimsache erklärt und somit unter Verschluss gehalten werden. Weil Journalisten sehr schlecht verdienen, ist es gängige Praxis, sie für positive Berichterstattung zu bezahlen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 73 von 180
Wahlen in der Mongolei22.06.2020

Kandidaten müssen Pressefreiheit stärken

Vor der Parlamentswahl in der Mongolei fordert Reporter ohne Grenzen die Kandidatinnen und Kandidaten sowie die politischen Parteien in einem Brief auf, die Pressefreiheit durch Reformen zu stärken. Viele Medien stehen unter politischem und wirtschaftlichem Druck, Verleumdungsgesetze fördern die Selbstzensur.

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Rangliste der Pressefreiheit 202021.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Rangliste der Pressefreiheit 201918.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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