Nigeria | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Nigeria

Nigeria hat mehr als 100 unabhängige Zeitungen, doch über Politik, Terrorismus oder Machtmissbrauch können sie nur schwer berichten. Journalist*innen werden unter anderem von Regierungsbeamten oder der Polizei bedroht, manchmal gewaltsam angegriffen oder am Zugang zu Informationen gehindert. Die schwersten Übergriffe gehen oft von den mächtigen Regionalgouverneuren aus. 2018 ließ einer von ihnen die Gebäude eines Radiosenders zum Teil zerstören, der in mehreren Berichten seine Amtsführung kritisiert hatte. Die Polizei hielt tagelang einen Journalisten fest, um seine Quellen zu erfahren. Die Internetfreiheit wird durch ein Gesetz gegen Onlinekriminalität von 2015 eingeschränkt. Es dient häufig als Vorwand, um unliebsame Journalist*innen und Blogger*innen willkürlich zu verfolgen und zu verhaften.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 120 von 180
Nigerianischer Polizist
Nigeria 16.11.2019

#FreeThemAll: Agba Jalingo

In Nigeria droht dem Verleger und Herausgeber der Nachrichten-Website CrossRiverWatch, Agba Jalingo, eine mehrjährige Haftstrafe. Er hatte sich in Posts auf sozialen Medien kritisch über den Gouverneur des Bundesstaates Cross River geäußert.

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Ölindustrie in Nigeria
Nigeria 12.11.2019

#FreeThemAll: Joe Ogbodu

In Nigeria ist der Journalist Joe Ogbodu wegen „übler Nachrede“ und „Unruhestiftung“ angeklagt worden. Sollte der Anklage gegen ihn stattgegeben werden, dann droht ihm eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.

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Flagge Nigeria
Nigeria 16.10.2019

#FreeThemAll: Jeremiah Archibong

Jeremiah Archibong, der für die Nachrichten-Website „CrossRiverWatch“ arbeitet, wurde am 5. August dieses Jahres in der nigerianischen Stadt Calabar festgenommen. Archibong hatte kritisch über den Gouverneur des nigerianischen Bundesstaates Cross River berichtet.

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