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Nigeria

Nigeria hat zwar eine lebendige, pluralistische Medienlandschaft, zugleich ist es jedoch eines der gefährlichsten Länder Afrikas für Journalisten. Polizei und Sicherheitsbehörden hindern sie an der Berichterstattung über Demonstrationen, schlagen sie zusammen oder halten sie für kritische Berichte tagelang willkürlich fest. Zeitungen werden beschlagnahmt, Reporter bedroht. Die Islamistengruppe Boko Haram verübt Bombenanschläge auf Redaktionen, bedroht offen in- und ausländische Medien und ermordet unliebsame Journalisten. Die Täter werden nicht verfolgt oder bestraft.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 116 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Themenbericht 05.01.2016

Dschihad gegen Journalisten

Islamistische Gruppen wie der "Islamische Staat" verfolgen kritische Journalisten systematisch und setzen Medien gezielt als Kampfinstrumente ein. Dieses professionell betriebene System der Medienlenkung und Propaganda beschreibt Reporter ohne Grenzen in dem Themenbericht "Dschihad gegen Journalisten".

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Nigeria 26.03.2015

Schutz von Journalisten bei Wahlen gefordert

ROG fordert die nigerianische Regierung dazu auf, Journalisten bei den Wahlen am 28. März zu schützen und eine ungehinderte Berichterstattung zu ermöglichen. Landesweit wurden mehrere Journalisten bedroht und angegriffen. Die Regierung unterdrückt vor allem die Berichterstattung über die Terrormiliz Boko Haram.

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