Norwegen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Länderportal

Norwegen

Die Pressefreiheit wurde in Norwegen mit der Verfassung von 1814 eingeführt. Journalist*innen können frei von Zensur und politischem Druck arbeiten. Gewalt gegen Medienschaffende ist sehr selten; allerdings kommt rassistische Online-Hetze gegen Journalist*innen vor. Unter dem Druck der Entwicklungen auf dem Medienmarkt wurden 2016 die gesetzlichen Regelungen gelockert, die eine zu starke Medienkonzentration verhindern sollen. Eine Reform der Strafprozessordnung 2017 stieß auf Kritik, weil sie den Schutz journalistischer Quellen nicht verbessert habe. Im Herbst 2017 präsentierte die Regierung Pläne, die staatliche Presseförderung zu kürzen, was vor allem Regionalzeitungen und Blätter mit niedriger Auflage traf.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 1 von 180
Initiative Information und Demokratie 27.09.2019

20 Staaten gründen Partnerschaft

Vertreterinnen und Vertreter von 20 Staaten haben am Rande der UN-Vollversammlung in New York eine Partnerschaft für Information und Demokratie ins Leben gerufen. Unter den Unterzeichnern war auch Bundesaußenminister Heiko Maas. Die Partnerschaft ist Teil der von Reporter ohne Grenzen angestoßenen Initiative Information und Demokratie.

mehr
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

mehr
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

mehr
Alle Meldungen