Norwegen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Norwegen

Die Pressefreiheit wurde in Norwegen mit der Verfassung von 1814 eingeführt. Journalist*innen können frei von Zensur und politischem Druck arbeiten. Gewalt gegen Medienschaffende ist sehr selten; allerdings kommt rassistische Online-Hetze gegen Journalist*innen vor. Unter dem Druck der Entwicklungen auf dem Medienmarkt wurden 2016 die gesetzlichen Regelungen gelockert, die eine zu starke Medienkonzentration verhindern sollen. Eine Reform der Strafprozessordnung 2017 stieß auf Kritik, weil sie den Schutz journalistischer Quellen nicht verbessert habe. Im Herbst 2017 präsentierte die Regierung Pläne, die staatliche Presseförderung zu kürzen, was vor allem Regionalzeitungen und Blätter mit niedriger Auflage traf.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 1 von 180
Fünf Jahre nach Charlie Hebdo 07.01.2020

Schutz vor religiös motivierten Angriffen

Fünf Jahre nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 fordert Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit zwei Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen Regierungen sowie internationale Organisationen weltweit auf, Journalistinnen und Journalisten gegen Angriffe aufgrund von religiöser Intoleranz zu schützen.

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Gruppenbild von der Gründungsversammlung des Forums Information und Demokratie
Forum Information und Demokratie 13.11.2019

Antworten auf neue Herausforderungen finden

Elf zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt haben in Paris das Forum Information und Demokratie gegründet. Es soll Empfehlungen für Regulierung und Selbstregulierung erarbeiten, um das Recht auf Medienfreiheit angesichts neuartiger Bedrohungen im digitalen Zeitalter wirksam durchzusetzen.

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Initiative Information und Demokratie 27.09.2019

20 Staaten gründen Partnerschaft

Vertreterinnen und Vertreter von 20 Staaten haben am Rande der UN-Vollversammlung in New York eine Partnerschaft für Information und Demokratie ins Leben gerufen. Unter den Unterzeichnern war auch Bundesaußenminister Heiko Maas. Die Partnerschaft ist Teil der von Reporter ohne Grenzen angestoßenen Initiative Information und Demokratie.

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