Philippinen | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Philippinen

Auf den Philippinen besteht eine außerordentlich hohe Medienvielfalt, es gibt rund 600 Radiostationen und 500 Zeitungen. Die meisten Privatmedien sind im Besitz einflussreicher Familien und Unternehmer und vertreten deren Interessen. Die Boulevardpresse schreibt oft reißerisch, kann aber auch über heikle Themen wie Wahlbetrug oder Korruption berichten. Kritische Journalisten werden vom politischen Gegner oft mit Verleumdungsklagen attackiert, viele müssen mit Gewalt und sogar mit tödlichen Anschlägen rechnen. Kaum ein Fall wird aufgeklärt, die Täter gehen in der Regel straffrei aus.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 136 von 180
Schild mit der Aufschrift "No mask, no entry" in Manila.
Philippinen 28.04.2020

#FreeThemAll: Amor Virata

Mittlerweile müssen sich auf den Philippinen gleich mehrere Journalisten wegen ihrer Berichterstattung über die Corona-Pandemie vor Gericht verantworten. So droht der Videobloggerin Amor Virata eine hohe Geldstrafe sowie eine Haftstrafe von bis zu zwei Monaten.

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Rangliste der Pressefreiheit 2020 21.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Philippinen 17.04.2020

#FreeThemAll: Mario Batuigas

Reporter ohne Grenzen hat die Behörden der Philippinen aufgefordert, nicht länger gegen Journalisten zu ermitteln, die über das Coronavirus berichten. So droht Mario Batuigas eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 17.500 Euro und eine Haftstrafe von bis zu zwei Monaten.

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