Gespräch am 22. Juni 2016 in Berlin ICS

Pressefreiheit in Malaysia

Zunar in Genf, wo er im Mai 2016 mit dem Preis "Zeichnen für den Frieden" der Stiftung Cartooning for Peace ausgezeichnet wurde.

Reporter ohne Grenzen und die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit laden herzlich zu einem Gespräch über Pressefreiheit in Malaysia mit dem international bekannten politischen Karikaturisten Zunar ein: 

am Mittwoch, 22. Juni, um 19.00 Uhr
in der Geschäftsstelle von Reporter ohne Grenzen,
Friedrichstraße 231 (2. HH, 3. Stock), 10969 Berlin
(zwischen den U-Bahnhöfen Kochstraße und Hallesches Tor)

mit
Zunar, politischer Karikaturist aus Malaysia,
Andreas Ufen, Malaysia-Experte am GIGA Hamburg (German Institute of Global and Area Studies),
Moderation: Moritz Kleine-Brockhoff, Projektleiter Indonesien und Malaysia der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Bitte melden Sie sich online, per E-Mail oder telefonisch unter 030-22 01 26 34 an. 

Satire und politische Karikatur haben in Europa heftige Debatten darüber ausgelöst, wie hoch wir das Gut der Presse- und Meinungsfreiheit hängen. Diese Freiheiten sind weltweit bedrohter denn je – so auch in Malaysia, einem der asiatischen Tigerstaaten, der auf der jährlichen Rangliste von Reporter ohne Grenzen auf Platz 146 von 180 Staaten platziert ist. 

Dort rückt der politische Karikaturist Zunar mit seiner Feder politischen Missständen und korrupten Politikern zu Leibe. In New York mit dem prestigereichen Press Freedom Award ausgezeichnet, der 2015 erstmals an einen Karikaturisten ging, wird Zunar in seinem Heimatland mit Prozessen überhäuft.   

Auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und Reporter ohne Grenzen wird Zunar erstmals in Deutschland Einblick in seinen Kampf um Presse- und Meinungsfreiheit geben. Zusammen mit dem deutschen Malaysia-Experten Dr. Andreas Ufen vom GIGA (German Institute of Global and Area Studies) in Hamburg diskutiert er die politische Entwicklung des asiatischen Königreiches. 

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. 



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