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Rumänien

Fernsehen ist das populärste Medium in Rumänien. Viele private Sender werden von ihren Eigentümern – oft einflussreichen Unternehmern mit politischen Interessen – für eigene Ziele missbraucht: Die Berichterstattung ist sehr parteiisch, gesendet werden auch Diskreditierungskampagnen gegen Politiker, Richter und Journalistenkollegen. Selbst ausländische Medien können in Schmähkampagnen hineingezogen werden. Gewaltandrohungen gegen Medienvertreter kommen regelmäßig vor.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 47 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Rumänien 16.11.2018

DSGVO: Rumänien missachtet Quellenschutz

Reporter ohne Grenzen fordert die rumänische Datenschutzbehörde auf, die europäische Datenschutz-Grundverordnung nicht dafür zu missbrauchen, an die Informanten investigativer Journalisten zu gelangen. Der Seite RISE Project wurde eine Geldstrafe angedroht, sollte sie nicht die Quellen der in einer Reihe von Facebook-Artikeln verwendeten Informationen nennen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Länderbericht

Pressefreiheit in Rumänien

Rumäniens Medien werden zunehmend zum Spielball wirtschaftlicher und politischer Interessengruppen, denn sie instrumentalisieren Redaktionen für ihre eigenen Ziele. Regierung und Behörden verweigern sich nötigen Reformen - eine Analyse aus dem Jahr 2010.

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