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Russland

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 155 von 180
Eine Unterstützerin des Journalisten Iwan Safronow, der am 7. Juli 2020 verhaftet wurde, sitzt hinter einem vergitterten Fenster in einem Bus der russischen Sicherheitskräfte. © Dimitar Dilkoff / AFP
Russland 18.05.2022

BMI muss Visa-Erleichterung umsetzen

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die Vergabe humanitärer Visa für bedrohte russische Journalistinnen und Journalisten angekündigt. Reporter ohne Grenzen begrüßt diesen längst überfälligen Schritt, hofft aber, dass nun Taten folgen. Zudem darf es keine starren Obergrenzen für die Schutzsuchenden geben.

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Rangliste der Pressefreiheit 2022 03.05.2022

Krisen, Kriege und Gewalt bedrohen Pressefreiheit

Neue Krisen und Kriege sowie wiederaufgeflammte Konflikte gefährden die weltweite Pressefreiheit. Die Rangliste der Pressefreiheit 2022 zeigt, dass von ihnen nicht nur Gefahr für Leib und Leben von Medienschaffenden ausgeht – sie wurden auch von vielfältigen Repressionen begleitet, mit denen Regierungen die Informationshoheit zu gewinnen versuchen.

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Zeitungen liegen in einem Moskauer Kiosk aus.
Russland 20.04.2022

Hetzjagd auf kritische Journalisten

Die russischen Behörden nutzen Verhaftungen, Razzien und Geldstrafen, um Journalistinnen und Journalisten zu schikanieren, denen sie vorwerfen, „falsche Informationen“ über die Aktivitäten der russischen Armee in der Ukraine zu veröffentlichen. Reporter ohne Grenzen (RSF) verurteilt diese Verfolgung.

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Journalismus im Exil 14.04.2022

JX Fund unterstützt erste Medienprojekte

Der von Reporter ohne Grenzen, Rudolf Augstein Stiftung und Schöpflin-Stiftung gegründete JX Fund nimmt offiziell seine Arbeit auf. Zu den ersten Projekten, die der Europäische Fonds für Journalismus im Exil unterstützt, gehören die Nowaja Gaseta Europe und zwei weitere Projekte russischer Exil-Medienschaffender.

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Russland / Ukraine 12.04.2022

Zwischenbilanz des Zentrums für Pressefreiheit

Journalistinnen und Journalisten riskieren ihr Leben für die Berichterstattung über den russischen Krieg in der Ukraine. Unterstützt werden sie dabei vom Zentrum für Pressefreiheit in Lwiw, das Reporter ohne Grenzen und der lokale Partner IMI betreiben. In diesem Zentrum wurden bislang 158 kugelsichere Westen und 100 Helme ausgegeben.

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Ukraine-Krieg 29.03.2022

Reporter werden getötet, misshandelt, entführt

Seit Beginn der russischen Invasion sind in der Ukraine fünf Medienschaffende bei ihrer Arbeit getötet worden. Reporter ohne Grenzen fordert alle Seiten auf, die Sicherheit der Medienschaffenden in der Ukraine zu gewährleisten. Am 25. März hat RSF beim IStGH die bereits dritte Beschwerde gegen die russischen Streitkräfte eingereicht.

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Zu sehen an einer Hauswand ist das Türschild der Deutschen Welle in Russland. Die DW ist in Russland mittlerweile gesperrt.© picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Alexander Zemlianichenko Jr
Russland 25.03.2022

RSF entsperrt Deutsche Welle-Website

Reporter ohne Grenzen hat im Rahmen des Projekts #CollateralFreedom die russischsprachige Nachrichten-Website der Deutschen Welle wieder zugänglich gemacht, die der Kreml seit 4. März in Russland blockiert hatte. Diese Unterstützung bietet RSF auch anderen von Zensur betroffenen Medien an.

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Schnelle Hilfe für Journalismus im Exil: Das ist das Ziel der Initiative. (Symbolbild: Journalistin mit Kamera). pixabay
Deutschland / Europa 23.03.2022

JX Fonds: Schnelle Hilfe für Journalismus im Exil

Reporter ohne Grenzen ruft zusammen mit der Rudolf Augstein Stiftung und der Schöpflin-Stiftung den JX Fonds ins Leben, einen europäischen Fonds für Journalismus im Exil. Er soll Medienschaffenden unmittelbar nach ihrer Flucht aus Kriegs- und Krisengebieten schnell und flexibel dabei helfen, ihre Arbeit weiterzuführen.

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Reporter ohne Grenzen hat als Reaktion auf die Situation für Medienschaffende das Lviv Press Freedom Center eröffnet. Zu sehen ist eine Innenansicht des Zentrums samt Schutzausrüstung für Medienschaffende. © Robin Grassi / RSF
Ukraine / Russland 18.03.2022

Fragen und Antworten für Journalisten

Mit dem Angriffskrieg des Kremls gegen die Ukraine ist auch ein Krieg um Informationen entbrannt. Reporter ohne Grenzen hat als Reaktion darauf ein dreiteiliges FAQ-Dokument zusammengestellt, das auf viele Fragen von Medienschaffenden in der Ukraine, aber auch in Russland Antwort gibt.

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Ukraine-Krieg 18.03.2022

RSF reicht IStGH-Strafanzeige gegen Russland ein

Reporter ohne Grenzen hat zum zweiten Mal Strafanzeige gegen Russland beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) eingereicht. In dieser fordert RSF den IStGH-Chefankläger Karim Khan auf, die von den russischen Streitkräften im Zuge des Krieges in der Ukraine begangenen Verbrechen gegen Medienschaffende zu untersuchen.

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