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Russland

Das Fernsehen bleibt in Russland die wichtigste Nachrichtenquelle und ist fest in staatlicher Hand. Seit den Massenprotesten 2011/12 gegen Präsident Putin hat die Regierung die Zensur auch im Internet massiv verschärft. Webseiten können ohne Gerichtsbeschluss gesperrt werden, für kritische Kommentare droht aufgrund vage formulierter Anti-Extremismus-Gesetze jahrelange Haft. Mit dem Überwachungssystem SORM kann der Kreml die Kommunikation der Bevölkerung in großem Stil überwachen. Journalist*innen, die Geld aus dem Ausland erhalten, gelten als „ausländische Agenten“. Gewalt gegen Medienschaffende wird selten bestraft. Aus Tschetschenien und der annektierten Krim dringen nur noch wenige unabhängige Nachrichten nach außen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 149 von 180

Videos

Berichte und Kampagnen

Länderberichte

Unabhängiger Journalismus - ein Kampfsport

Länderbericht zur Region Sotschi/Krasnodar von 2013 (Englisch)

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Länderberichte

Medien zwischen Terror, Drohungen und Korruption

Länderbericht zum russischen Kaukasus von 2011 (Englisch)

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Kampf gegen Straflosigkeit

Bedroht und erschossen

Achmednabi Achmednabijew, bekannt für seine Berichte über Menschenrechtsverletzungen, wurde 2013 in Dagestan erschossen. Zuvor war sein Name auf einer schwarzen Liste aufgetaucht. Bis heute weigern sich die russischen Behörden, den Fall weiterzuverfolgen.

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Kampagnen

Der inoffizielle Fußball

Zur Fußball-WM 2018 kickten wir vor der Russischen Botschaft für die Pressefreiheit beim Gastgeber.

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