Südkorea | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
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Südkorea

In Südkorea verbietet das seit 1949 geltende nationale Sicherheitsgesetz „Aktivitäten gegen den Staat“ sowie die „Unterstützung Nordkoreas“. Wegen angeblicher Verstöße gegen dieses Gesetz werden Journalisten immer wieder vor Gericht gestellt. Die Intendanten der einflussreichen Rundfunkanstalt KBS, der Sender MBC, YTN und der Nachrichtenagentur Yonhap werden auf Vorschlag des Präsidialamtes ernannt und häufig mit Parteifreunden besetzt. Sie unterbinden regierungskritische Berichte.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 42 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2020 21.04.2020

Journalisten unter Druck von vielen Seiten

Immer dreister auftretende autoritäre Regime, repressive Gesetze gegen vermeintliche Falschmeldungen, populistische Stimmungsmache und die Erosion traditioneller Medien-Geschäftsmodelle stellen die Pressefreiheit weltweit in Frage. Das macht die Rangliste der Pressefreiheit 2020 von Reporter ohne Grenzen deutlich.

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Mobilfunkmast
Pressefreiheit in der Corona-Krise 25.03.2020

Kritik an Daten-Tracking gegen Corona

Zahlreiche Staaten haben als Reaktion auf die Covid-19-Pandemie das Tracking von Mobilfunkdaten und die individuelle Überwachung von Patienten eingeführt. Reporter ohne Grenzen fordert die Regierungen auf, den Schutz journalistischer Quellen nicht zu gefährden und sicherzustellen, dass Maßnahmen verhältnismäßig und vorübergehend bleiben.

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Pressefreiheit in der Corona-Krise 25.03.2020

RSF startet Themenseite zur Pandemie

Die Covid-19-Pandemie hat weltweit Auswirkungen auf die Pressefreiheit. Viele Länder reagieren mit Zensur, Desinformation und Repressalien gegen unabhängig berichtende Medienschaffende, sammeln flächendeckend digitale Daten oder bestrafen die Verbreitung "falscher" Nachrichten. RSF bündelt diese Entwicklungen jetzt auf einer Themenseite.

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