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Die Verfassung der Tschechischen Republik garantiert Meinungs- und Pressefreiheit. Äußerungen, die etwa die nationale Sicherheit gefährden oder die öffentliche Moral stören, sind jedoch nicht gestattet. Zeitungen und Zeitschriften spiegeln unterschiedliche, auch provokante Meinungen wider. Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise gab es wiederholt Versuche von politischen und wirtschaftlichen Gruppen, durch das Schalten von Anzeigen auch die Berichterstattung inhaltlich zu steuern. Deutsche und Schweizer Unternehmen besitzen mehr als die Hälfte der Zeitungen und Zeitschriften.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 34 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Tschechien 19.10.2017

Gefährliche Konzentration der Medienmacht

Bei der Wahl in Tschechien zeichnet sich eine gefährliche Konzentration von Regierungs- und Medienmacht ab. Stärkste Kraft dürfte Umfragen zufolge die Partei des Milliardärs Andrej Babiš werden. Damit könnte ein Unternehmer Ministerpräsident werden, der zwei der einflussreichsten Zeitungen des Landes und weitere wichtige Medien kontrolliert.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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