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Tschechien

Die Verfassung der Tschechischen Republik garantiert Meinungs- und Pressefreiheit. Äußerungen, die etwa die nationale Sicherheit gefährden oder die öffentliche Moral stören, sind jedoch nicht gestattet. Zeitungen und Zeitschriften spiegeln unterschiedliche, auch provokante Meinungen wider. Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise gab es wiederholt Versuche von politischen und wirtschaftlichen Gruppen, durch das Schalten von Anzeigen auch die Berichterstattung inhaltlich zu steuern. Deutsche und Schweizer Unternehmen besitzen mehr als die Hälfte der Zeitungen und Zeitschriften.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 23 von 180
Tschechien 19.10.2017

Gefährliche Konzentration der Medienmacht

Bei der Wahl in Tschechien zeichnet sich eine gefährliche Konzentration von Regierungs- und Medienmacht ab. Stärkste Kraft dürfte Umfragen zufolge die Partei des Milliardärs Andrej Babiš werden. Damit könnte ein Unternehmer Ministerpräsident werden, der zwei der einflussreichsten Zeitungen des Landes und weitere wichtige Medien kontrolliert.

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Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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