Länderportal

Turkmenistan

In Turkmenistan herrscht sehr strenge Zensur. Das Mediengesetz von 2013 bringt aufgrund schwammiger Formulierungen Journalisten in eine rechtlich unsichere Situation. Die Behörden wenden Folter an und lassen kritische Journalisten in psychiatrische Krankenhäuser einweisen. Wegen ihrer Hilfe bei Dreharbeiten für einen französischen Fernsehsender wurden im Jahr 2006 zwei Journalisten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie saßen in Einzelhaft in Gefängnissen in der Wüste unter sehr schlechten Bedingungen und wurden erst 2013 entlassen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 178 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

mehr
Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

mehr
Turkmenistan 28.08.2016

Willkürlich inhaftierten Journalist freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die turkmenischen Behörden auf, den seit mehr als einem Jahr willkürlich inhaftierten und an unbekanntem Ort festgehaltenen Journalisten Saparmamed Nepeskuliew sofort freizulassen. Turkmenistans Präsident Gurbanguli Berdimuhamedow trifft am Montag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen.

mehr
Alle Meldungen