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Turkmenistan

In Turkmenistan herrscht sehr strenge Zensur. Das Mediengesetz von 2013 bringt aufgrund schwammiger Formulierungen Journalisten in eine rechtlich unsichere Situation. Die Behörden wenden Folter an und lassen kritische Journalisten in psychiatrische Krankenhäuser einweisen. Wegen ihrer Hilfe bei Dreharbeiten für einen französischen Fernsehsender wurden im Jahr 2006 zwei Journalisten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie saßen in Einzelhaft in Gefängnissen in der Wüste unter sehr schlechten Bedingungen und wurden erst 2013 entlassen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 178 von 180
Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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Turkmenistan 28.08.2016

Willkürlich inhaftierten Journalist freilassen

Reporter ohne Grenzen fordert die turkmenischen Behörden auf, den seit mehr als einem Jahr willkürlich inhaftierten und an unbekanntem Ort festgehaltenen Journalisten Saparmamed Nepeskuliew sofort freizulassen. Turkmenistans Präsident Gurbanguli Berdimuhamedow trifft am Montag in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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