Länderportal

Uganda

Diverse Gesetze schränken die Pressefreiheit in Uganda stark ein. Medien können für kürzere oder längere Zeit geschlossen werden. Mehrfach wurden Journalisten wegen Hochverrats angeklagt, was im Extremfall die Todesstrafe bedeuten kann. Polizisten und Soldaten greifen Journalisten, die über Proteste berichten, tätlich an. Wiederholt haben auch aufgebrachte Menschenmengen Reporter attackiert. Regierungsvertreter tragen mit massiven verbalen Angriffen und Drohungen zu dieser feindseligen Atmosphäre bei. Mehrfach wurden Journalisten bei ihrer Arbeit schwer verletzt, einige tauchten nach Todesdrohungen unter.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 112 von 180
Rangliste der Pressefreiheit 26.04.2017

Medienfreiheit in Demokratien bedroht

Medienfeindliche Rhetorik, restriktive Gesetze und politische Einflussnahme in Demokratien haben zur Verschlechterung der Lage für Journalisten weltweit beigetragen. Das geht aus der Rangliste der Pressefreiheit 2017 hervor. In Ländern wie den USA, Polen oder Großbritannien tragen Spitzenpolitiker ihre Geringschätzung gegenüber Medien offen zur Schau.

mehr
Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

mehr
Uganda 16.02.2016

Kampagne gegen Journalisten vor der Wahl

Vor den Wahlen in Uganda gehen die Behörden mit Drohungen, Festnahmen und Beschlagnahmen gegen Journalisten vor. Mehrfach wurden Reporter von Sicherheitskräften oder Anhängern von Kandidaten geschlagen. Der Fernsehsender NTV wurde von Wahlkundgebungen des Präsidenten ausgeschlossen.

mehr
Alle Meldungen