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Uganda

Diverse Gesetze schränken die Pressefreiheit in Uganda stark ein. Medien können für kürzere oder längere Zeit geschlossen werden. Mehrfach wurden Journalisten wegen Hochverrats angeklagt, was im Extremfall die Todesstrafe bedeuten kann. Polizisten und Soldaten greifen Journalisten, die über Proteste berichten, tätlich an. Wiederholt haben auch aufgebrachte Menschenmengen Reporter attackiert. Regierungsvertreter tragen mit massiven verbalen Angriffen und Drohungen zu dieser feindseligen Atmosphäre bei. Mehrfach wurden Journalisten bei ihrer Arbeit schwer verletzt, einige tauchten nach Todesdrohungen unter.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 125 von 180
Stadtansicht auf Kampala, Hauptstadt Ugandas
Uganda 22.01.2020

#FreeThemAll: Willy Tamale

In Uganda ist der Journalist Willy Tamale, der für den Fernsehsender BBS Terefayina arbeitet, am 6. Januar auf einer Kundgebung des ugandischen Oppositionspolitikers Robert Kyagulanyi festgenommen und egen „öffentlicher Aufstachelung“ und „Ruhestörung“ angeklagt worden.

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Europawahl 2019 21.05.2019

Pressefreiheit entschiedener schützen

Reporter ohne Grenzen ruft dazu auf, die Pressefreiheit entschlossen zu verteidigen. Die Politikerinnen und Politiker, die künftig in den Institutionen in Straßburg und Brüssel sitzen, müssen die Rechte von Medienschaffenden stärker in den Fokus rücken und populistischen Tendenzen und dem Aufruf zu Hass gegen kritische Medien entgegentreten.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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