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Afghanistan

Afghanistan ist eins der der gefährlichsten Länder weltweit für Journalist*innen. 2018 allein starben mindestens 15 Medienschaffende bei mehreren Bombenanschlägen. Journalist*innen werden von verschiedenen Konfliktparteien bedroht. Der Krieg mit den Taliban und dem „Islamischen Staat“ sowie Übergriffe durch Warlords und korrupte Politiker*innen gefährden die Pressefreiheit. Es wächst die Sorge, dass im Zuge der internationalen Friedensbemühungen grundlegende Freiheiten wie die Pressefreiheit zu kurz kommen. Besonders gefährdet sind Frauen. Daher hat ROG 2017 in Kabul das Zentrum für den Schutz von Journalistinnen eröffnet, das sich für die Sicherheit von Frauen in Medienberufen einsetzt und ihnen hilft, gegen den sozialen Druck in einer patriarchalischen Gesellschaft anzukämpfen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 121 von 180
Wahlkampf in Afghanistan
Afghanistan 27.09.2019

Wahlen: Pressefreiheit entschieden schützen

Vor den Präsidentschaftswahlen in Afghanistan am Samstag (28.09.) fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) die Kandidaten auf, sich für die Pressefreiheit und den Schutz von Journalistinnen und Journalisten einzusetzen. Afghanistan gehört zu den drei Ländern, in denen seit Jahresbeginn weltweit die meisten Medienschaffenden wegen ihrer Arbeit getötet wurden.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Soldaten ergreifen Sicherheitsmaßnahmen nach den Doppelexplosionen im Zentrum von Kabul, Afghanistan am 30. April 2018. Es wurden mindestens 21 Tote und 27 Verletzte gemeldet.
Afghanistan 30.04.2018

Journalisten sind in Afghanistan nirgends sicher

Reporter ohne Grenzen verurteilt den Doppelanschlag in Kabul, bei dem mindestens neun Journalisten getötet und sechs weitere schwer verletzt worden sind. Der zweite Attentäter mischte sich unter eine Gruppe von Journalisten und zündete dort seinen Sprengsatz.

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