Afghanistan | Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit
Länderportal

Afghanistan

Seit dem Fall der Taliban hat sich in Afghanistan eine überraschend vielfältige Medienlandschaft entwickelt – auch mithilfe ausländischer Unterstützung. Jegliche Berichterstattung, die Ideen des Islam verletzen könnte, ist jedoch untersagt. Reporter, die über Religionsgesetze oder Korruption berichten wollen, sind der Gewalt von Taliban und Warlords ausgesetzt. Vor allem Journalistinnen werden eingeschüchtert und attackiert. Übergriffe werden nur selten verfolgt und bleiben meist straffrei.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 118 von 180
Soldaten ergreifen Sicherheitsmaßnahmen nach den Doppelexplosionen im Zentrum von Kabul, Afghanistan am 30. April 2018. Es wurden mindestens 21 Tote und 27 Verletzte gemeldet.
Afghanistan 30.04.2018

Journalisten sind in Afghanistan nirgends sicher

Reporter ohne Grenzen verurteilt den Doppelanschlag in Kabul, bei dem mindestens neun Journalisten getötet und sechs weitere schwer verletzt worden sind. Der zweite Attentäter mischte sich unter eine Gruppe von Journalisten und zündete dort seinen Sprengsatz.

mehr
Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

mehr
Jahresbilanz der Pressefreiheit 19.12.2017

Weltweit 65 Medienschaffende getötet

Im zu Ende gehenden Jahr sind weltweit mindestens 65 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden. Fast die Hälfte von ihnen starben außerhalb von Regionen mit bewaffneten Konflikten. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2017 hervor.

mehr
Alle Meldungen