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Afghanistan

Afghanistan ist eins der der gefährlichsten Länder weltweit für Journalist*innen. 2018 allein starben mindestens 15 Medienschaffende bei mehreren Bombenanschlägen. Journalist*innen werden von verschiedenen Konfliktparteien bedroht. Der Krieg mit den Taliban und dem „Islamischen Staat“ sowie Übergriffe durch Warlords und korrupte Politiker*innen gefährden die Pressefreiheit. Es wächst die Sorge, dass im Zuge der internationalen Friedensbemühungen grundlegende Freiheiten wie die Pressefreiheit zu kurz kommen. Besonders gefährdet sind Frauen. Daher hat ROG 2017 in Kabul das Zentrum für den Schutz von Journalistinnen eröffnet, das sich für die Sicherheit von Frauen in Medienberufen einsetzt und ihnen hilft, gegen den sozialen Druck in einer patriarchalischen Gesellschaft anzukämpfen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 121 von 180
Fünf Jahre nach Charlie Hebdo 07.01.2020

Schutz vor religiös motivierten Angriffen

Fünf Jahre nach dem Anschlag auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 fordert Reporter ohne Grenzen gemeinsam mit zwei Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen Regierungen sowie internationale Organisationen weltweit auf, Journalistinnen und Journalisten gegen Angriffe aufgrund von religiöser Intoleranz zu schützen.

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Infografik: Inhaftierte Medienschaffende weltweit am 1. Dezember 2019
Jahresbilanz der Pressefreiheit 17.12.2019

Weltweit 389 Medienschaffende im Gefängnis

Zum Jahresende 2019 sitzen weltweit 389 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit im Gefängnis, zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit hervor. 49 Medienschaffende wurden 2019 getötet, 57 sind derzeit entführt.

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Wahlkampf in Afghanistan
Afghanistan 27.09.2019

Wahlen: Pressefreiheit entschieden schützen

Vor den Präsidentschaftswahlen in Afghanistan am Samstag (28.09.) fordert Reporter ohne Grenzen (ROG) die Kandidaten auf, sich für die Pressefreiheit und den Schutz von Journalistinnen und Journalisten einzusetzen. Afghanistan gehört zu den drei Ländern, in denen seit Jahresbeginn weltweit die meisten Medienschaffenden wegen ihrer Arbeit getötet wurden.

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