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Bahrain

Seit dem Beginn von Pro-Demokratie-Protesten im Februar 2011 unterbindet Bahrain jede unabhängige Berichterstattung. Die Behörden des Golfstaates sperren kritische Webseiten, kontrollieren das Internet umfassend und setzen es gezielt zur Überwachung von Dissidenten ein. Besonders bei Demonstrationen werden Journalisten, Blogger und Fotografen drangsaliert. Viele wurden willkürlich festgenommen, einige zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Viele der Festgenommenen berichten von Folter, mehrere starben in Polizeihaft. Ausländische Berichterstatter werden regelmäßig bei ihrer Arbeit behindert oder des Landes verwiesen. Andere dürfen nicht einreisen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 162 von 180
Welttag gegen Straflosigkeit 02.11.2016

Neue „Feinde der Pressefreiheit“ veröffentlicht

Zum UN-Welttag gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten veröffentlicht Reporter ohne Grenzen eine neue Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Sie umfasst 35 Staats- und Regierungschefs, Extremisten- und Verbrecherorganisationen sowie Geheimdienste, die besonders rücksichtslos gegen unabhängigen Journalismus vorgehen.

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Rangliste der Pressefreiheit 2016 20.04.2016

Journalisten weltweit unter zunehmendem Druck

Die Rangliste der Pressefreiheit 2016 zeigt einen weltweiten Rückgang der Freiräume für unabhängigen Journalismus. Zunehmend autokratische Tendenzen in Ländern wie Ägypten, Russland oder der Türkei tragen dazu ebenso bei wie bewaffnete Konflikte und Bestrebungen einiger Regierungen, staatliche und private Medien unter ihren Zugriff zu bringen.

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Bahrain 24.02.2016

FIFA muss bei Präsidentenwahl Haltung zeigen

Die FIFA sollte sich gegen den Bahrainer Scheich Salman als Präsident entscheiden. "Als Mitglied des bahrainischen Königshauses steht Salman für ein Regime, das seit Jahren unerbittlich gegen Journalisten und kritische Blogger vorgeht.", sagte Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen.

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