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Die wichtigsten Rundfunksender und Printmedien Brasiliens gehören rund zehn einflussreichen Unternehmerfamilien. Auch viele Politiker kontrollieren – meist indirekt – wichtige Massenmedien. Kleinere Medien sind von den Anzeigenbudgets von Ministerien und Staatsfirmen abhängig. Wahlgesetze und andere Bestimmungen erlauben gefügigen Gerichten Eingriffe bis hin zur Vorzensur. Immer wieder werden Journalisten ermordet, die über Korruption, organisierte Kriminalität oder Proteste berichten. Bei Demonstrationen sind Übergriffe gegen Berichterstatter keine Seltenheit.

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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 102 von 180
Brasilien 26.10.2018

Bolsonaro ist Gefahr für Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen (ROG) blickt angesichts der bevorstehenden Präsidentschafts-Stichwahl alarmiert auf die Zukunft von Pressefreiheit und Demokratie in Brasilien. Klarer Favorit für die Wahl am 28. Oktober ist der Rechtspopulist Jair Bolsonaro, dessen Wahlkampf von Hassreden, Desinformation und Gewalt gegen Journalisten geprägt war.

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Rangliste der Pressefreiheit 2018 25.04.2018

Immer mehr Hetze gegen Journalisten in Europa

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit 2018 von Reporter ohne Grenzen: Vier der fünf Länder, deren Platzierung sich am stärksten verschlechtert hat, liegen in Europa, drei davon sind Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

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Brasilien 01.11.2017

Medien-Oligopole im Griff der “Colonels”

Brasiliens einflussreiche Dynastien von Großgrundbesitzern haben ihre Macht auch auf die Medien ausgeweitet. Das zeigen die Ergebnisse des ROG-Projekts Media Ownership Monitor. Mehr als 70 Prozent des Fernsehpublikums sind auf vier große Senderketten konzentriert, deren Mutterfirmen auch viele weitere Medien kontrollieren.

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