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Brasilien

Brasilien bleibt eins der gefährlichsten Länder für Medienschaffende in Lateinamerika. Reporter*innen, die über Korruption, öffentliche Politik oder organisiertes Verbrechen berichten, erfahren häufig Drohungen, werden auf Demonstrationen körperlich angegriffen und mit unfairen Gerichtsprozessen überzogen. Einige wurden in Verbindung mit investigativen Recherchen ermordet. Seit dem Wahlkampf des neuen Präsidenten Jair Bolsonaro prägen Hassreden, Desinformation und Gewalt das Klima gegenüber Journalist*. Die wichtigsten Rundfunksender und Printmedien des Landes gehören rund zehn einflussreichen Unternehmerfamilien, was den Medienpluralismus stark einschränkt.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 105 von 180
Internationaler Appell 01.08.2019

Pressefreiheit in Brasilien wahren

26 Pressefreiheits- und Menschenrechtsorganisationen sowie Medien verurteilen die jüngste Welle von Attacken und Bedrohungen auf die investigative Nachrichtenwebseite The Intercept Brasil scharf und rufen die brasilianischen Behörden dazu auf, den verfassungsmäßig garantierten Schutz journalistischer Quellen zu achten.

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Rangliste der Pressefreiheit 2019 18.04.2019

Hetze gegen Medienschaffende

Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten. Vor allem gilt dies in Ländern, in denen sie sich bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. Das zeigt die diesjährige Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen.

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Brasilien 26.10.2018

Bolsonaro ist Gefahr für Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen (ROG) blickt angesichts der bevorstehenden Präsidentschafts-Stichwahl alarmiert auf die Zukunft von Pressefreiheit und Demokratie in Brasilien. Klarer Favorit für die Wahl am 28. Oktober ist der Rechtspopulist Jair Bolsonaro, dessen Wahlkampf von Hassreden, Desinformation und Gewalt gegen Journalisten geprägt war.

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