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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut. Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten. Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen. Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück. Der Zugang zu Behördeninformationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden. Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 16 von 180

Länderportal - Aktuellste Meldungen

Deutschland 30.01.2018

Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz

Reporter ohne Grenzen hat gemeinsam mit fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Verfassungsbeschwerde gegen das BND-Gesetz eingereicht. Damit wehren sich internationale Journalisten gegen Überwachungsbefugnisse des deutschen Auslandsgeheimdienstes. Die Kläger sind überwiegend investigative Journalisten.

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Deutschland 14.12.2017

Wegweisendes Urteil gegen den BND

Der BND darf ab sofort keine Verbindungsdaten aus Telefongesprächen von Reporter ohne Grenzen in seinem Metadaten-Analysesystem „VerAS“ speichern. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gab einer Klage der Organisation statt. Mit dem Urteil werden dem BND zum ersten Mal seit Jahrzehnten bei der Metadatensammlung Schranken gesetzt.

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Deutschland 01.12.2017

Klage gegen BND-Massenüberwachung

Reporter ohne Grenzen zieht gegen die Massenüberwachung des Bundesnachrichtendienstes vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. ROG wirft dem BND vor, im Zuge seiner strategischen Fernmeldeüberwachung den E-Mail-Verkehr der Organisation mit ausländischen Partnern und Journalisten ausgespäht zu haben.

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Deutschland 03.11.2017

ROG reicht „Schattenbericht“ ein

Reporter ohne Grenzen hat für die regelmäßige Überprüfung der Menschenrechtslage in Deutschland durch den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Mai 2018 erstmals einen eigenen „Schattenbericht“ vorgelegt. In dem Prüfverfahren, dem sogenannten Universal Periodic Review (UPR), können auch Nichtregierungsorganisationen Stellung beziehen.

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Deutschland 30.10.2017

Appell: Vorratsdatenspeicherung abschaffen!

Reporter ohne Grenzen fordert die Vorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf, sich in den Sondierungsgesprächen und möglichen Koalitionsverhandlungen für eine Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung einzusetzen. ROG ist Mit-Unterzeichner eines offenen Briefes, den insgesamt 21 Organisationen unterzeichnet haben.

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In eigener Sache 27.09.2017

Neues Vorstandssprecher-Team gewählt

Die stern-Autorin Katja Gloger ist zur neuen Co-Vorstandssprecherin von Reporter ohne Grenzen gewählt worden, als Sprecher wiedergewählt wurde Michael Rediske. Als Beisitzer bestätigte die Mitgliederversammlung bei Gemma Pörzgen und Matthias Spielkamp. Neu im Vorstand ist der taz-Redakteur Martin Kaul.

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Parteipositionen im Vergleich

Wahlprüfsteine
zur Bundestagswahl

Vor der Bundestagswahl 2017 hat Reporter ohne Grenzen den politischen Parteien zehn aktuelle Streitfragen der Pressefreiheit vorgelegt. Die Antworten machen ihre Positionen direkt vergleichbar.

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