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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut. Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten. Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen. Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück. Der Zugang zu Behördeninformationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden. Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 13 von 180
Demonstration der NPD-Nachwuchsorganisation in Chemnitz im Juni 2019
Aufruf zum Gegenprotest 15.11.2019

Einschüchterung durch NPD nicht hinnehmen

Reporter ohne Grenzen unterstützt den Aufruf zum Protest gegen eine Demonstration der NPD in Hannover. Die rechtsextreme Partei will gegen drei Journalisten mobilisieren, die seit Jahren über die rechte Szene recherchieren und berichten.

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Gruppenbild von der Gründungsversammlung des Forums Information und Demokratie
Forum Information und Demokratie 13.11.2019

Antworten auf neue Herausforderungen finden

Elf zivilgesellschaftliche Organisationen aus aller Welt haben in Paris das Forum Information und Demokratie gegründet. Es soll Empfehlungen für Regulierung und Selbstregulierung erarbeiten, um das Recht auf Medienfreiheit angesichts neuartiger Bedrohungen im digitalen Zeitalter wirksam durchzusetzen.

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Facebook Logo auf Smartphone
Internet 31.10.2019

Facebook-Aufsichtsgremium nicht genug

Mitte September hat Facebook die Satzung eines neuen Aufsichtsgremiums veröffentlicht, das künftig kontroverse Unternehmensentscheidungen überprüfen und notfalls korrigieren kann. Reporter ohne Grenzen begrüßt die Bemühungen, kritisiert jedoch, dass die Empfehlungen des Gremiums keinen großen Einfluss auf die Algorithmen haben werden.

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Server und Kabel
Verfassungsschutzgesetz 22.10.2019

Aushöhlung des Redaktionsgeheimnisses stoppen

Reporter ohne Grenzen fordert die Bundesregierung auf, die Bekämpfung des gewaltbereiten Rechtsextremismus nicht zum Vorwand für eine Aushöhlung des Redaktionsgeheimnisses zu nehmen. Plänen des Bundesinnenministeriums zufolge sollen deutsche Geheimdienste Medien im In- und Ausland künftig digital ausspionieren können.

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Europa 19.10.2019

Mehr Druck auf Zivilgesellschaft und Journalisten

Die Antikorruptionsorganisation Transparency Deutschland, das PEN-Zentrum Deutschland, Reporter ohne Grenzen und Amnesty International Deutschland fordern die deutsche Bundesregierung auf, sich auf EU-Ebene und in Deutschland für eine Stärkung zivilgesellschaftlicher Organisationen und den Schutz von Journalistinnen und Journalisten einzusetzen.

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Veranstaltung am 22.11.2019 in Berlin ICS

S-Camp: Spitzenfrauen, Spitzenjournalismus, Solidarität

Journalisten weltweit werden zunehmend beschimpft, verfolgt, bedroht – Journalistinnen häufig auch zusätzlich wegen ihres Geschlechts. Die Gefahr ist real – offline wie online. Dazu diskutieren Sylvie Ahrens-Urbanek von Reporter ohne Grenzen mit der Exil-Journalistin Shammi Haque aus Bangladesch sowie den Journalistinnen Bia Barbosa aus Brasilien und Julieta Alipala von den Philippinen.

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Kunstevent und öffentliche Anhörung am 27.11.2019 in Berlin ICS

Medien unter Beschuss

Wie können Angriffe auf den investigativen Journalismus abgewehrt werden? Wie wichtig ist hierbei die internationale Solidarität mit verfolgten Journalisten wie Julian Assange und Whistleblowern wie Chelsea Manning und Edward Snowden? Und wie kann eine Auslieferung von Julian Assange an die US-Justiz verhindert werden? Dazu spricht u.a. Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen.

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Fachgespräch am 29.11.2019 in Berlin ICS

Meinungsvielfalt sichern - Medienrechtliche Aspekte der Plattformregulierung

Welchen Einfluss haben zum Beispiel durch Algorithmen personalisierte Newsfeeds auf die öffentliche Meinungs- und Willensbildung? Wie genau Meinungsmacht im digitalen Umfeld gemessen werden kann, ist noch weitgehend unklar. Welchen Prinzipien muss eine Regulierung folgen, die nicht auf die Begrenzung von Marktmacht, sondern auf die Sicherung von Meinungsvielfalt abzielt? Zu diesen Fragen diskutieren Christian Mihr (Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen), Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sowie alle Interessierten.

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ROG Logo
Veranstaltung am 04.12.2019 in Berlin ICS

Journalist*innen unter Druck – Wie kann ROG helfen?

Vor zehn Jahren wurde das Nothilfereferat von Reporter ohne Grenzen in Berlin eingerichtet. Seitdem unterstützt ROG Journalistinnen und Journalisten in Notlagen sowohl in ihren Heimatländern als auch im Exil in Deutschland durch Einzelfallhilfe und Stipendienprogramme. Dazu gehören das Auszeitstipendium, das Journalistinnen und Journalisten eine dreimonatige Pause in Berlin ermöglicht, und das Berliner Stipendienprogramm zur Stärkung von Journalist*innen im digitalen Raum.

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Logo Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
Konferenz am 06.12.2019 in Frankfurt am Main ICS

„Medien, Meinungsmache, Menschenrechte“

Bringt die russische Jugend, die jetzt auf Moskauer Straßen demonstriert, eine Welle der Veränderung? Wird der neue ukrainische Präsident den Krieg in der Ost-Ukraine beenden können? Diese Konferenz bietet eine außergewöhnliche Gelegenheit zu einem schnellen, aktuellen und hautnahen Einblick in in die Menschenrechtssituation der sieben vertretenen osteuropäischen Ländern. Die Menschenrechtler sowie Vertreter von Radio Liberty und Reporter ohne Grenzen berichten dabei insbesondere über die Medienpolitik der jeweiligen Länder.

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G20-Gipfel in Hamburg 2017

G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

32 für den G20-Gipfel zugelassenen Journalisten wird im Nachhinein die Akkreditierung entzogen. Sie standen auf einer "schwarzen Liste" des BKA. Rafael Heygster ist einer von ihnen. Ein schwerer und bisher einmaliger Eingriff in die Pressefreiheit in Deutschland. ARD-Recherchen belegen: die Entscheidungen basierten auf einer Mischung aus falschen und rechtswidrig gespeicherten Daten. Ursprünglich sollte Heygster für seine Redaktion den "offiziellen" Part des Gipfels fotografieren. Nachdem das nicht mehr möglich war, fokussierte er sich auf die Geschehnisse auf den Straßen Hamburgs.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

In Sicherheitszone 1 rund um die Messehallen werden am Morgen des 06.07.2017 sämtliche Gullideckel von Polizisten versiegelt. Das Straßen rund um die Messe wirken wie ausgestorben.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Am Hamburger Flughafen haben sich viele Schaulustige und Planespotter eingefunden um die Ankunft der Flugzeuge der verschiedenen Staatschefs zu beobachten. Besonders spannend scheint für viele die Ankunft der Airforce One mit Präsident Donald Trump zu sein. Vor und nach der Landung ist der komplette Luftraum für etwa eine Stunde gesperrt.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Nach erfolgloser Hotelsuche ist Donald Trump im Gästehaus des Hamburger Senats untergekommen. Mehr als zwei Wochen vor dem Gipfel ist das Haus bereits durch den Nachrichtendienst und die Polizei geschützt.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Zwei Anwohnerinnen sitzen wenige Tage vor dem Gipfel vor ihrem Wohnhaus im Karolinenviertel. Das Haus liegt in direkter Nachbarschaft zu den Messehallen und befindet sich somit in "Sicherheitszone 2". Die beiden Damen können ihre Wohnung während des Gipfels nur nach Ausweiskontrollen und Leibesvisitationen betreten.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Über 600 Künstler führen in der Innenstadt eine Performance auf. Mit grauem Lehm bekleidete Personen bewegen sich langsam wie Zombies aus einer U-Bahn Stationen kommend auf den Burchardplatz,...
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

...wo sie ihre grauen Kleidungsstücke abstreiften und im Rahmen einer symbolischen "Menschwerdung" nackt sowie in bunten Klamotten laut schreien und feiern.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Performance von über 600 Künstlern
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Protestaktion "1000 Gestalten"
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Zwei vermummte Männer schauen auf das Display ihres Handys, während der Suchscheinwerfer eines Polizeihubschraubers in den Abendhimmel leuchtet. Im Hintergrund brennen Feuer. Am Abend und in der Nacht des 07.07.2017 kommt es im Rahmen der Proteste zu massiven Ausschreitungen im Hambuger Schanzenviertel. An vielen Stellen brennen große Feuer auf den Straßen, Supermärkte werden geplündert.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Die Messehallen am Donnerstag vor dem G20-Gipfel. Eine Polizistin sucht mithilfe eines Spürhundes nach Sprengstoff in einem Fahrzeug, mit welchem wichtige Personen befördert werden.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Ein Anwohner schießt ein Selbstportrait vor einem ausgebrannten Fahrzeugwrack.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Eine junge Dame macht keinen Hehl aus ihrer Meinung gegenüber der Polizei. Im Rahmen der Proteste gegen den G20 Gipfel kommt es auf der "Welcome to Hell" Demonstration zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizeikräften.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Eine brennende Mülltonne wird Richtung Polizeikette geschoben
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Ein Demonstrant wirft einen Gegenstand Richtung Feuer. Am Abend und in der Nacht des 07.07.2017 kommt es im Rahmen der Proteste gegen den G20-Gipfel zu massiven Ausschreitungen im Hamburger Schanzenviertel. An vielen Stellen brennen große Feuer auf den Straßen, Supermärkte werden geplündert.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Die Polizei nimmt einen jungen Mann vor der roten Flora fest. Am Abend des 06.07.2017 kommt es im Rahmen der Proteste gegen den G20 Gipfel zu Ausschreitungen und Wasserwerfereinsätzen in Altona und dem Schanzenviertel.
G20 in Hamburg

© © Rafael Heygster

Ein Mann hält die Proteste mit der Kamera seines Handys fest.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Demonstranten klettern durch den Nebel von Rauchbomben in der Hafenstraße über die Brüstung einer Mauer, nachdem die "Welcome to Hell"-Demonstration eskaliert ist.
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Festnahme eines jungen Mannes in der Bernhard-Nocht-Straße
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Große Fragen wirft das Baugerüst am Haus Schulterblatt 1 auf. Laut Polizei wurden von hier aus schwere Straftaten vorbereitet. Die angebliche Gefahr, die von den Personen auf diesem Gerüst ausgeht sind der Grund, weswegen die Polizei die stundenlang nicht in die Ausschreitungen eingreift. Im Nachhinein stellt sich die polizeiliche Darstellung als Falschinformation heraus
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Schuss vom Hausdach am „Schulterblatt 1“ mit Feuerwerksmunition
G20 in Hamburg

© Rafael Heygster

Massenproteste gegen den G20 Gipfel

Alle Bilder der Reihe "G20-Gipfel in Hamburg 2017" hat uns freundlicherweise Rafael Heygster zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Parteipositionen im Vergleich

Wahlprüfsteine
zur Bundestagswahl

Vor der Bundestagswahl 2017 hat Reporter ohne Grenzen den politischen Parteien zehn aktuelle Streitfragen der Pressefreiheit vorgelegt. Die Antworten machen ihre Positionen direkt vergleichbar.

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