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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut. Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten. Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen. Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück. Der Zugang zu Behördeninformationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden. Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 16 von 180

Länderportal - Aktuellste Meldungen

Deutschland 01.12.2017

Klage gegen BND-Massenüberwachung

Reporter ohne Grenzen zieht gegen die Massenüberwachung des Bundesnachrichtendienstes vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. ROG wirft dem BND vor, im Zuge seiner strategischen Fernmeldeüberwachung den E-Mail-Verkehr der Organisation mit ausländischen Partnern und Journalisten ausgespäht zu haben.

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Deutschland 03.11.2017

ROG reicht „Schattenbericht“ ein

Reporter ohne Grenzen hat für die regelmäßige Überprüfung der Menschenrechtslage in Deutschland durch den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im Mai 2018 erstmals einen eigenen „Schattenbericht“ vorgelegt. In dem Prüfverfahren, dem sogenannten Universal Periodic Review (UPR), können auch Nichtregierungsorganisationen Stellung beziehen.

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Deutschland 30.10.2017

Appell: Vorratsdatenspeicherung abschaffen!

Reporter ohne Grenzen fordert die Vorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf, sich in den Sondierungsgesprächen und möglichen Koalitionsverhandlungen für eine Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung einzusetzen. ROG ist Mit-Unterzeichner eines offenen Briefes, den insgesamt 21 Organisationen unterzeichnet haben.

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In eigener Sache 27.09.2017

Neues Vorstandssprecher-Team gewählt

Die stern-Autorin Katja Gloger ist zur neuen Co-Vorstandssprecherin von Reporter ohne Grenzen gewählt worden, als Sprecher wiedergewählt wurde Michael Rediske. Als Beisitzer bestätigte die Mitgliederversammlung bei Gemma Pörzgen und Matthias Spielkamp. Neu im Vorstand ist der taz-Redakteur Martin Kaul.

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Deutschland 12.09.2017

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl

Wie positionieren sich die politischen Parteien in Deutschland zum Schutz von Journalisten vor digitaler Überwachung, zur Weiterentwicklung des Informationsfreiheitsgesetzes oder zum Umgang mit repressiven Regierungen? Zur Bundestagswahl hat Reporter ohne Grenzen den Parteien Wahlprüfsteine vorgelegt.

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G20-Gipfel 30.08.2017

BKA-Datensammlung aufklären und abstellen

Reporter ohne Grenzen ist empört, dass das BKA offenkundig in großem Umfang und teils auf fragwürdiger Rechtsgrundlage Daten über vermeintliche Straftäter speichert. "Die Bundesregierung sollte jetzt schnell erklären, in welchem Ausmaß auch Journalisten davon betroffen sind und wie sie diese Praxis abstellen will", sagte Vorstandssprecher Michael Rediske.

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Kolloquium am 11. Januar 2018 in Eichstätt ICS

Journalistisches Kolloquium: Vielfalt und Glaubwürdigkeit

Glaubwürdigkeit und Vielfalt stellen wichtige Qualitätskriterien des Journalismus dar und werden aktuell häufig diskutiert. Vor allem sorgfältige Quellenprüfung und die Vielfalt an berücksichtigten Perspektiven stellen wichtige Kriterien für die Recherche dar – von daher ist auch dieser Aspekt ein zentraler Diskussionspunkt des Journalistischen Kolloquiums. Diskutiert werden auch die geschichtliche Entwicklung sowie internationale Zusammenhänge.

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Journalistentag 2018 am 20. Januar 2018 in Berlin ICS

ver.di Journalistentag 2018: Under Pressure - Die Freiheit nehm ich dir

Wenn Journalistinnen und Journalisten unter Druck geraten, getötet, gefoltert oder inhaftiert werden oder gekauft, dann gerät auch die Demokratie unter Druck. Dieses schwierige Spannungsfeld wollen wir unter die Lupe nehmen beim 31. Journalistentag der dju in ver.di. Mit dabei ist Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen.

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Alle Veranstaltungen
Parteipositionen im Vergleich

Wahlprüfsteine
zur Bundestagswahl

Vor der Bundestagswahl 2017 hat Reporter ohne Grenzen den politischen Parteien zehn aktuelle Streitfragen der Pressefreiheit vorgelegt. Die Antworten machen ihre Positionen direkt vergleichbar.

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