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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut. Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten. Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen. Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück. Der Zugang zu Behördeninformationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden. Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 16 von 180

Länderportal - Aktuellste Meldungen

Deutschland 18.11.2016

Regierung plant Spionagebehörde

Reporter ohne Grenzen ist besorgt über die Pläne der Bundesregierung, in Deutschland eine Behörde zum Aufbrechen verschlüsselter Kommunikation zu errichten, die ab 2017 ihre Arbeit aufnehmen soll. Damit bekommen Sicherheitsbehörden Zugang zu sensibler Kommunikation, die Journalisten bewusst schützen.

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Deutschland / Türkei 09.11.2016

Journalisten nicht ins Asylverfahren treiben

Reporter ohne Grenzen fordert die Bundesregierung auf, Visa an verfolgte türkische Journalisten ohne vermeidbaren bürokratischen Hürden zu erteilen. Betroffenen dürfen nicht ungewollt ins Asylverfahren getrieben werden, indem deutsche Behörden ihnen als Alternative nur die Rückreise in die Heimat und damit in die Arme einer Willkürjustiz lassen.

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Deutschland 20.10.2016

BND-Gesetz: Verfassungsbruch mit Ansage

Mit Entsetzen verfolgt Reporter ohne Grenzen die geplante Verabschiedung des neuen BND-Gesetzes am Freitag im Bundestag. Mit der Reform will die große Koalition die Überwachung ausländischer Journalisten im Ausland durch den Bundesnachrichtendienst erlauben und so eine schwere Verletzung des Grundrechts auf Meinungs- und Pressefreiheit legalisieren.

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Deutschland 07.10.2016

Gutachten bestätigt Kritik am BND-Gesetz

Anlässlich eines neuen technischen Gutachtens fordert Reporter ohne Grenzen den Bundestag auf, die Pläne für das neue BND-Gesetz unverzüglich zu stoppen. Das heute erschienene Gutachten belegt, dass der Bundesnachrichtendienst damit zu einer großflächigen Überwachung deutscher Bürger ermächtigt würde.

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Deutschland 26.09.2016

Neues BND-Gesetz als Steilvorlage für Diktatoren

Reporter ohne Grenzen fordert die Koalitionsfraktionen auf, die Aushöhlung der Pressefreiheit durch die geplante Reform des BND-Gesetzes zu stoppen. Der Entwurf sieht bislang vor, dass der BND Journalisten und andere Berufsgeheimnisträger außerhalb der EU praktisch schrankenlos überwachen darf, wenn dies im politischen Interesse Deutschlands ist.

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