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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut. Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten. Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen. Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück. Der Zugang zu Behördeninformationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden. Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

Rangliste der Pressefreiheit — Platz 16 von 180

Länderportal - Aktuellste Meldungen

In eigener Sache 27.09.2017

Neues Vorstandssprecher-Team gewählt

Die stern-Autorin Katja Gloger ist zur neuen Co-Vorstandssprecherin von Reporter ohne Grenzen gewählt worden, als Sprecher wiedergewählt wurde Michael Rediske. Als Beisitzer bestätigte die Mitgliederversammlung bei Gemma Pörzgen und Matthias Spielkamp. Neu im Vorstand ist der taz-Redakteur Martin Kaul.

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Deutschland 12.09.2017

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl

Wie positionieren sich die politischen Parteien in Deutschland zum Schutz von Journalisten vor digitaler Überwachung, zur Weiterentwicklung des Informationsfreiheitsgesetzes oder zum Umgang mit repressiven Regierungen? Zur Bundestagswahl hat Reporter ohne Grenzen den Parteien Wahlprüfsteine vorgelegt.

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G20-Gipfel 30.08.2017

BKA-Datensammlung aufklären und abstellen

Reporter ohne Grenzen ist empört, dass das BKA offenkundig in großem Umfang und teils auf fragwürdiger Rechtsgrundlage Daten über vermeintliche Straftäter speichert. "Die Bundesregierung sollte jetzt schnell erklären, in welchem Ausmaß auch Journalisten davon betroffen sind und wie sie diese Praxis abstellen will", sagte Vorstandssprecher Michael Rediske.

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Deutschland 28.08.2017

Rechtsstaatlich fragwürdiges Verbot

Reporter ohne Grenzen kritisiert das Vorgehen des Bundesinnenministeriums beim Verbot der linken Website linksunten.indymedia.org als rechtsstaatlich gefährliche Entwicklung. "International ist das ein bedenkliches Signal und liefert repressiven Regimen in aller Welt einen Vorwand, es den deutschen Behörden gleichzutun", sagte Geschäftsführer Christian Mihr.

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Georgien / Deutschland / Aserbaidschan 25.08.2017

Botschaft darf Visumanträge nicht verschleppen

Reporter ohne Grenzen appelliert an die deutsche Botschaft in Georgien, Visumverfahren für verfolgte aserbaidschanische Exil-Journalisten nicht zu verschleppen. Jüngster Anlass ist der Fall von Javid Abdullajew. Er bemüht sich seit Anfang Juli erfolglos um ein Visum für einen dreimonatigen Aufenthalt in Deutschland.

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BND-Massenüberwachung 21.07.2017

Verfassungsbeschwerde abgewiesen

Das Bundesverfassungsgericht hat eine Beschwerde von Reporter ohne Grenzen gegen die Massenüberwachung des Bundesnachrichtendienstes nicht zur Entscheidung angenommen. Begründung: ROG habe nicht glaubhaft genug begründet, selbst betroffen zu sein. Eine Klage gegen ein Metadaten-Analysesystem des BND ist weiter beim Bundesverwaltungsgericht anhängig.

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Symposium vom 16. bis 17. November 2017 in Berlin ICS

Power Shifts. Media Freedom and the Internet

Das Forum Medien und Entwicklung (FoME), ein Netzwerk von Medienpraktikern, Wissenschaftlern und Institutionen, die in der Medienentwicklungszusammenarbeit (MEZ) tätig sind, lädt zum Symposium nach Berlin. Im Fokus steht dieses Jahr das Spannungsfeld Internetfreiheit und Internet Governance, wobei aktuelle Entwicklungen und Strategien mit und von internationalen Experten aus dem Feld der Medienentwicklung und Internet Governance kritisch diskutiert werden.

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Parteipositionen im Vergleich

Wahlprüfsteine
zur Bundestagswahl

Vor der Bundestagswahl 2017 hat Reporter ohne Grenzen den politischen Parteien zehn aktuelle Streitfragen der Pressefreiheit vorgelegt. Die Antworten machen ihre Positionen direkt vergleichbar.

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