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Insgesamt ist das Arbeitsumfeld für Journalisten in Deutschland gut. Aber auch hier wurden in den vergangenen Jahren Journalisten staatlich überwacht, etwa, wenn sie in der rechtsextremen Szene recherchierten. Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk gebührenfinanziert wird, müssen immer mehr Zeitungen ums Überleben kämpfen. Die Anzahl der Zeitungen mit eigener Vollredaktion geht zurück. Der Zugang zu Behördeninformationen ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und mit Zeit und Kosten verbunden. Journalisten werden von Rechtsextremen und Salafisten angegriffen.

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Rangliste der Pressefreiheit — Platz 16 von 180

Länderportal - Aktuellste Meldungen

Deutschland 15.03.2017

Gesetzentwurf bedroht Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert den von Bundesjustizminister Heiko Maas vorgestellten Gesetzentwurf gegen Hassbotschaften in sozialen Netzwerken als Gefahr für die Presse- und Meinungsfreiheit. Facebook und andere soziale Netzwerke dürfen nicht zum Hüter über die Meinungsfreiheit werden

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Auszeichnung 10.03.2017

Göttinger Friedenspreis würdigt ROG

Reporter ohne Grenzen freut sich über die Auszeichnung mit dem Göttinger Friedenspreis. Mit der Ehrung würdigt die Jury ROG für den „ebenso gefahr- wie verdienstvollen publizistischen, couragierten und engagierten Einsatz.“ Die Preisverleihung findet am Samstag, den 11. März, in der Georg-August-Universität Göttingen statt.

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Deutschland 02.03.2017

Verfassungsbeschwerde gegen BND-Überwachung

Reporter ohne Grenzen hat Verfassungsbeschwerde gegen den Bundesnachrichtendienst wegen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses eingelegt. ROG wirft dem deutschen Auslandsgeheimdienst vor, im Zuge seiner Massenüberwachung den E-Mail-Verkehr der Organisation mit ausländischen Partnern ausgespäht zu haben.

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Deutschland 27.02.2017

Nebelkerzen zur BND-Überwachung

Die große Koalition hat beschwichtigend auf die Reaktionen zum aktuellen Spiegel-Bericht über die BND-Überwachung ausländischer Journalisten reagiert. ROG-Geschäftsführer Christian Mihr bezeichnete diese Äußerungen als "Nebelkerzen", die davon ablenken sollten, wie schwer die Vergehen des BND gegen ausländische Journalisten wiegen.

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Überwachung 24.02.2017

BND verstößt gegen Pressefreiheit

Reporter ohne Grenzen ist schockiert über die offenbar gezielte Überwachung von ausländischen Journalisten durch den Bundesnachrichtendienst (BND). Wie der Spiegel berichtet, soll der BND ab 1999 mindestens 50 Journalisten oder Redaktionen auf der ganzen Welt mit eigenen Selektoren überwacht haben.

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Überwachungstechnologie 10.02.2017

EU-Entwurf nicht verwässern

Reporter ohne Grenzen fordert die Bundesregierung auf, sich bei den im März anstehenden EU-Verhandlungen über neue Exportregeln von Überwachungstechnologie für eine schärfere Regulierung einzusetzen. Der Entwurf für eine Neufassung der Dual Use-Verordnung darf nicht verwässert werden.

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Deutschland 13.01.2017

Verfassungsbeschwerde eingereicht

Reporter ohne Grenzen hat im Bündnis mit Bürgerrechtsorganisationen und Journalisten Verfassungsbeschwerde gegen den „Datenhehlerei“-Paragrafen im Strafgesetzbuch eingelegt. Die Vorschrift stellt den Umgang mit „geleakten“ Daten unter Strafe und kriminalisiert damit einen wichtigen Teil der Arbeit investigativer Journalisten und Blogger.

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Deutschland 21.12.2016

Vorratsdatenspeicherung endlich kippen

Reporter ohne Grenzen begrüßte das Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung und fordert Konsequenzen auch für Deutschland. „Die Bundesregierung sollte sich endlich von diesem überflüssigen und für die Pressefreiheit schädlichen Instrument verabschieden“, forderte Vorstandsmitglied Matthias Spielkamp.

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